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Wustermark „Ganz normaler Vorgang“: SPD versteht Aufregung um Rettkes Austritt nicht
Lokales Havelland Wustermark „Ganz normaler Vorgang“: SPD versteht Aufregung um Rettkes Austritt nicht
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11:16 03.02.2020
Manfred Rettke Quelle: privat
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Wustermark

„Wir bedauern den Schritt von Manfred Rettke aus der SPD. In der Kommunalpolitik gehört es aber zu einem normalen politischen Prozess, die politische Partei oder Fraktion zu wechseln, wenn man sich mit der inhaltlichen Arbeit nicht mehr identifizieren kann. Es gehört zu den selbstverständlichsten Abläufen in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung und wird von uns als demokratische Partei respektiert.“

Das sagt Steven Werner, Vorsitzender der SPD Wustermark, nachdem am Freitag bekannt wurde, dass der ehemalige Bürgermeister von Wustermark Manfred Rettke nach mehr als 20 Jahren die SPD verlassen hat.

Die SPD stehe für eine progressive und solidarische Politik. Den nach der Kommunalwahl eingeschlagenen Weg wolle und werden man im Interesse der Wähler fortsetzen. „Deshalb stehen wir für ein Nachtreten ausdrücklich nicht zur Verfügung. Uns ist an einem konstruktiven und sachlichen Dialog gelegen. Wir nehmen uns manchmal selber viel zu wichtig“, so Werner weiter.

Die erfolgreiche Entwicklung der Gemeinde müsse mit Augenmaß und bürgernaher Politik betrieben werden. Bahntechnologie-Campus und Karls Erlebnis-Dorf seien Projekte, deren Einnahmen für soziale Projekte und Maßnahmen investiert werden können. Der Ortsteil Wustermark sei dabei in den letzten Jahren etwas aus dem Fokus geraten, das habe man in den letzten Monaten mit vielen Gesprächen verändert. Auch als kleine Fraktion werde die SPD künftig noch viel stärker auf die Zusammenarbeit mit den Fraktionen in der Gemeindevertretung setzen, so Werner.

Von MAZ

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