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Wustermark Grundschule bekommt einen Aufzug
Lokales Havelland Wustermark Grundschule bekommt einen Aufzug
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19:00 02.01.2019
Wahrscheinlich am rechten Seitenflügel soll der Fahrstuhl angebaut werden. Quelle: Tanja M. Marotzke
Wustermark

Die GrundschuleOtto Lilienthal“ in der Hamburger Straße in Wustermark ist derzeit eine Großbaustelle. Am und im neuen Erweiterungsgebäude gehen die Arbeiten gut voran. Auch innerhalb des Altgebäudes wurden zuletzt weitere Brandschutzmaßnahmen umgesetzt.

Als wäre das nicht genug, folgt in diesem Jahr der nächste Baustein. Die Schule bekommt einen behindertengerechten Zugang. Im Haushaltsplanentwurf für 2019/20 hat die Verwaltung dafür etwa 125 000 Euro eingeplant. Die Gemeindevertreter werden voraussichtlich am 12. Februar über Doppeletat entscheiden.

Baubeginn in diesem Jahr

Im Frühjahr soll der Bauantrag beim Bauordnungsamt des Landkreises eingereicht werden. „Wir rechnen mit Beginn der Arbeiten Ende 2019 und einer Fertigstellung in 2020“, so Bauamtsleiter Wolfgang Scholz. Die Terminkette sei so geplant, dass lärmintensive und die Betonarbeiten in der unterrichtsfreien Zeit erfolgen. Montage- und Installationsarbeiten könnten während des laufenden Schulbetriebes erledigt werden.

Klar ist aber schon im Vorfeld, dass es keine Alternative gibt, denn: Mit der Anerkennung der Otto-Lilienthal-Schule, als „Schule für Gemeinsames Lernen“ im Jahr 2017 ergeben sich nicht nur Änderungen in der pädagogischen Aufstellung, sondern auch in der baulichen Gestaltung der Schule.

Genauer Standort noch unklar

„Im Zuge der seit Jahren laufenden schrittweisen Sanierung und der raumkonzeptionellen Erneuerung haben wir schon einige notwendige Vorgaben für eine inklusionsfähige Schule erreicht“, so Wolfgang Scholz. Unter anderem seien behindertengerechte Zugänge in den einzelnen Etagen, aus dem Gebäude hinaus zum Pausenhof und am Eingang zur Aula geschaffen worden. „Jetzt ist der letzte noch fehlende stufenlose Zugang am Wirtschaftshof an der Reihe.“

Da das Bestandsgebäude der Grundschule als Einzeldenkmal in der Denkmalschutzliste des Bundes geführt wird, habe man die Obere Denkmalbehörde des Landes bei der Standortsuche für einen Aufzug einbezogen, so Scholz. Dabei sei die zunächst favorisierte Variante vor der Fassade des Mitteltraktes auf Höhe des Foyers auf der Seite des Sportplatzes wieder verworfen worden. Die Denkmalbehörde begründete das so: „Der ungestörte und optisch durchlässige Erhalt des Eingangsbereiches ist von wesentlicher Bedeutung für die Raumwirkung und Raumabfolge des Denkmals“.

Stahlgerüst mit viel Glas

Jetzt soll der Aufzug an der Außenfassade eines Seitenflügels im Bereich der bereits bestehenden Brandschutztreppen angebaut werden. „Deshalb werden nun weitere detaillierte Aufstellmöglichkeiten an den Seitenflügeln unter Berücksichtigung aller gesetzlichen Forderungen an den Arbeits-, Brand- und Denkmalschutz geprüft“, sagt der Bauamtsleiter. Bei einem Vor-Ort-Termin mit der Oberen Denkmalbehörde Ende Januar soll eine Klärung erfolgen.

Unabhängig von der Standortfrage habe bereits eine Fachfirma die technische Umsetzbarkeit eines Aufzuges untersucht und als positiv bewertet. Damit die Fassadenansicht des Schulgebäudes nicht zu sehr unterbrochen wird, soll der Aufzug aus einem schlanken Stahlgerüst mit Glasflächen bestehen.

Von Jens Wegener

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