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Wustermark Keine neuen Häuser in der Eisenbahnersiedlung
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15:53 22.05.2019
Die Stallungen dürfen nach Bedingungen des Denkmalschutzes ausgebaut werden. Quelle: Wegener
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Elstal

Das Wohnungsunternehmen Deutsche Wohnen darf in der Elstaler Eisenbahnersiedlung keine neuen Gebäude errichten. Dies entschieden die Wustermarker Gemeindevertreter auf ihrer Sitzung am Dienstagabend und folgten damit dem Wunsch der Mehrheit der Anwohner. Mit zwölf Ja-Stimmen und einer Gegenstimme (bei zwei Enthaltungen) stimmten sie dem geänderten Zielkonzept für die Eisenbahnersiedlung zu. Die Sitzung wurde mehrmals unterbrochen, auch Anwohner kamen zu Wort und äußerten ihren Unmut über die Pläne der Deutschen Wohnen.

Stallungen dürfen entwickelt werden

Zuvor hatte die Linke versucht, den Beschluss dahingehend zu ändern, dass die gesamte Siedlung unter Milieuschutz gestellt wird. „Hauptziele waren unter anderem, dass keine neuen Gebäude gebaut werden, aber auch der Innenbereich von Verkehr und Verkehrsflächen freigehalten wird“, erklärte Tobias Bank (Linke). Der weitrechende Vorschlag fand allerdings keine Mehrheit. Reiner Kühn (CDU) reichte daraufhin einen Antrag ein, der sich nur noch auf das Verbot von Neubauten bezog, aber eine Entwicklung der Stallungen unter Denkmalschutzaspekten zulässt. Dafür wurde schließlich eine Mehrheit gefunden.

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Deutsche Wohnen wollte sechs neue Häuser bauen

Über die Entwicklung der Eisenbahnersiedlung wurde in den vergangenen Wochen viel diskutiert. Die Deutsche Wohnen wollte ihren Teil der Siedlung ertüchtigen und unter anderem Vorgärten in Ordnung bringen, etwa 100 neue Stellplätze anlegen und Freizeitflächen schaffen. Darüber hinaus sollten aber auch sechs neue Mehrfamilienhäuser gebaut und etwa sieben Stallungen zu 60 Quadratmeter großen Wohnungen umgebaut werden. Vor allem die letzten beiden Punkte wurden in Elstal mit großer Skepsis und Ablehnung betrachtet. Ob die Deutsche Wohnen auch ohne Neubauten alle anderen angekündigten Verschönerungen durchführt, bleibt offen.

Von Danilo Hafer

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