Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wustermark Neue Gehwege für mehr Sicherheit
Lokales Havelland Wustermark Neue Gehwege für mehr Sicherheit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:35 23.04.2019
An drei Seiten vor dem Kreisverkehr Mittelallee/Hoppenrader Allee sollen Fußgängerüberwege entstehen. Quelle: Jens Wegener
Wustermark

An vielen Ecken in der Neuen Siedlung in Wustermark wird in diesem Jahr gebaut. Dabei sind nicht weitere Wohnhäuser gemeint. Es geht um eine verbesserte Infrastruktur. „Vor allem für die Schulkinder und die älteren Leute müssen wir die Sicherheit erhöhen, deshalb sollen die fehlenden Gehwegabschnitte fertiggestellt werden“, sagt Ortsvorsteher Roland Mende (WWG).

Derzeit müssen Fußgänger an mehreren Stellen entweder die Straßenseite wechseln oder übers Gras laufen, was mit einem Rollator kaum möglich ist.

Das Geld ist im Haushalt enthalten

Gleich ein ganzes Bündel von Maßnahmen hat die Gemeindeverwaltung jetzt vorbereitet, um Abhilfe zu schaffen. Das nötige Geld ist im bereits verabschiedeten Doppelhaushalt 2019/20 der Gemeinde eingeplant.

Ein Pflasterkissen zur Geschwindigkeitsreduzierung soll im Kreuzungsbereich Hauptallee/Mittelallee angelegt werden. „Das ist wegen der Kurvenlage sehr groß, genauer gesagt rund 230 Quadratmeter“, erklärte Steffen Gorges von der Gemeindeverwaltung in der jüngsten Wustermarker Ortsbeiratssitzung.

Im Kreuzungsbereich Hauptallee/Mittelallee soll das Pflasterkissen angebracht werden. Quelle: Jens Wegener

Das Kissen erhält selbstleuchtende Dreiecke, um bei Dunkelheit erkannt zu werden. Rund 36.000 Euro sind dafür vorgesehen.

Fahrbahnoberflächen werden gemacht

Saniert wird bis zum Ende des ersten Halbjahres die Fahrbahn im Bereich des Kreisverkehrs Mittelallee/Hoppenrader Allee/Schwalbenweg. Dort lassen wir Pflaster auf etwa 1000 Quadratmetern verlegen, so Gorges. Die Kosten liegen bei rund 115.000 Euro.

Im Wendebereich des Finkenweges (370 Quadratmeter) und des Schwalbenweges (310 Quadratmeter) soll im Frühjahr eine Fahrbahnoberfläche hergestellt werden. Jeweils rund 28.000 Euro sind dafür vorgesehen. Beide Straßenbauvorhaben sind von den Gemeindevertretern abgesegnet worden, um die Neue Siedlung straßenbauseitig zum Abschluss zu bringen.

Günstige Submissionsergebnisse

Auch die Lücken bei Gehwegen in der Siedlung sollen geschlossen werden. Dabei kann die Gemeinde dank guter Submissionsergebnisse für einige Bauvorhaben in diesem Jahr mehr bauen, als geplant. Der neue Gehweg in der Hoppenrader Allee auf der östlichen Seite zwischen dem Lerchenweg und der Landesstraße 204 (etwa 180 Meter) kostet rund 67.000 Euro, statt der im Haushalt geplanten 85.000 Euro. Zu den eingesparten rund 18.000 Euro kommen noch mal rund 59.000 Euro hinzu, die man weniger ausgeben muss für den bereits genannten Fahrbahnoberflächenbau im Finkenweg und Schwalbenweg.

So wird es möglich, den Gehweg in der Mittelallee zwischen Hauptallee und Schwalbenweg herzustellen.

Nicht überall in der Neuen Siedlung gibt es Gehwege. Quelle: Jens Wegener

Rund 41.000 Euro sind für die 110 Meter nötig. Bleibt unterm Strich noch eine Summe von rund 35.000 Euro, die die Gemeinde für andere Dinge ausgeben kann.

Noch einige freie Grundstücke

Im Vorjahr wurde ein Gehweg im Bereich der Kreuzung Hoppenrader Allee/Brandenburger Straße verlegt. Im August 2017 war ein fehlendes Fahrbahnteilstück der Mittelallee komplett erneuert und die Beleuchtung auf LED umgestellt worden. „Ich bin froh, wenn die Neue Siedlung fertig wird“, sagte Ortsvorsteher Roland Mende. Auch wenn es immer noch einige freie unbebaute Grundstücke gibt.

Querungshilfen am Kreisverkehr

Noch nicht genehmigt, aber für das zweite Halbjahr geplant, sind Fußgängerüberwege an drei Seiten vor dem Kreisverkehr Mittelallee/Hoppenrader Allee. „Die Situation dort ist brandgefährlich, weil die Leute jetzt direkt über den Kreisverkehr laufen“, weiß Roland Mende. Die Querungshilfen sind nur erlaubt, wenn sie an einem Gehweg beginnen und enden. Das werde mit den im Frühjahr geplanten Gehwegbauten erreicht.

Von Jens Wegener

Das private Eisenbahnverkehrsunternehmen HVLE hat seinen juristischen Firmensitz von Spandau nach Elstal verlagert. Ein Grund ist der dort entstehende Bahn-Technologie-Campus Havelland.

19.04.2019

Die Elstaler Wohnsiedlung gehört seit 1997 einer Publikumsgesellschaft. Die Mehrfamilienhäuser werden von der Aitia Gesellschaft für Haus und Grundstücksverwaltung mbH verwaltet. Die Mieten wurden in vier Jahren zweimal angehoben.

19.04.2019

Der Vorsitzende des Wustermarker Seniorenbeirates Andreas Wilczek fordert ein Antrags- und Rederecht in der Gemeindevertretung und in den Ausschüssen. Unterstützung kommt von den Linken.

20.04.2019