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Wustermark Stippvisite auf drei Adventsmärkten
Lokales Havelland Wustermark Stippvisite auf drei Adventsmärkten
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16:03 02.12.2018
Besonders die angeleuchtete Kirche in Elstal sorgte für weihnachtliches Flair. Quelle: Enrico Berg
Falkensee/Ketzin/Elstal

Auch wenn es bis Weihnachten noch ein paar Tage hin ist – am Wochenende haben viele Menschen im Havelland den Geist der Weihnacht auf kleinen, sehr hübschen Weihnachtsmärkten erlebt.

In Falkensee, bei der mittlerweile 20. Falkenseer Angerweihnacht, lockte der Duft von frischen Waffeln und Glühwein zum Verweilen. Die Stände waren mit viel Liebe geschmückt, es wirkte alles sehr heimelig und festlich. Neben den üblichen kulinarischen Leckereien konnten die Besucher am Stand des Kirchbauverein St. Konrad diverse Suppen genießen, kleine Geschenke und hausgemachte Marmelade erwerben. „Der Erlös kommt dem Verein zugute“, sagte Jutta Krüger.

Schappschüsse aus Falkensee, Ketzin und Elstal

Ebenso waren auch ASB, Unicef, das Tierheim Falkensee sowie weitere Vereine, Institutionen, Schulen und Kitas vor Ort. Hübsche, selbst gemachte Dinge wie Grußkarten, Adventsgestecke, Holzarbeiten sowie Produkte aus Wolle und Filz standen zum Verkauf. Freude hatten die Kinder der verschiedenen Kitas, die im Vorfeld der Angerweihnacht gebacken, gerührt und teilweise gekocht hatten, und alles für einen guten Zweck verkauften oder die Einnahmen für eigene Einrichtung sammelten.

Blasorchester spielte zum Auftakt

In Ketzin/Havel eröffneten Bürgermeister Bernd Lück und Fischerkönigin Lisa-Marie Zessin Samstagnachmittag den kleinen Markt an der Freilichtbühne. Wobei die Fischerkönigin die Aufgaben einer Weihnachtsfee übernahm und gemeinsam mit drei Weihnachtsengeln kleine Geschenke an die Kinder verteilte.

Das Ketziner Blasorchester spielte zum Auftakt, bei Glühwein oder heißer Schokolade kamen die Gäste vor und zwischen den geschmückten Ständen schnell ins Plaudern. Am Stand der Firma Hermes gab Crepes, Waffeln, Kaffee und Kakao. „Die Einnahmen werden gespendet, entweder an eine Ketziner Kita oder das örtliche Kinderheim“, versicherte Petra Gerlach von Hermes. Hobbyimker Manfred Schnell aus Paretz bot verschiedenen Honigsorten und Wachskerzen an. Die Oberschule „Theodor Fontane“ tischte verschiedene Eintöpfe auf.

Hochbetrieb im Märchenzelt

Besonders festlich wirkte der Weihnachtsmarkt in Elstal, der vom Verein Historia Elstal und dem Gemeindekirchenrat ausgerichtet wurde. Sofort viel neben den Ständen die wunderschön angeleuchtete Kirche am Karl-Liebknecht-Platz ins Auge. Verteilt auf dem Areal gab es Feuerstellen, die nicht nur hübsch anzuschauen waren, sondern auch Wärme spendeten. Im beheizten Festzelt gab es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Zehn Stände mit handgemachten Mützen, Schals und Handschuhen, Kerzen, Holzarbeiten, Adventsgestecken waren aufgebaut. An einer Fotobox ließen sich lustige Fotos machen.

Mitglieder von Historia verkauften Postkarten und Jubiläumsmagneten – 100 Jahre Elstal. Besonders schön war das Märchenzelt gestaltet. Auf Strohballen nahmen die Kinder Platz und lauschten den Geschichten, die eine Märchenerzählerin zum Besten gab. Beim Weihnachtsmann vor dem Zelt standen die Kleinen mutig an, um ihm ihre Wünsche zu verraten. Etwas später gab es eine Feuershow, die den Weihnachtsmarkt in Elstal zu etwas Besonderem machte.

Von Hannelore Berg

Sie sind Bürokratiehelden, Dekorateure, Organisationstalente und in allen Lebenslagen für ihre Schützlinge da. Die ASB-Erzieher und Sozialpädagogen betreuen Kinder und Jugendliche, die im eigenen Zuhause nicht mehr bleiben konnten. Einen Einblick in den Alltag der stationären Unterbringung gab jetzt das Team der Wohngruppe „Aurora“.

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