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Wustermark Kandidatencheck: Was die Landtagskandidaten bewegt anzutreten
Lokales Havelland Wustermark Kandidatencheck: Was die Landtagskandidaten bewegt anzutreten
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09:14 16.08.2019
Der Brandenburger Landtag wird am 1. September neu gewählt. Im Wahlkreis 5 kämpfen sieben Kandidaten um das Direktmandat. Quelle: ZB
Havelland

Zur Landtagswahl am Samstag, 1. September 2019, treten im Wahlkreis 5 (Ketzin/Havel, Wustermark, Brieselang, Nauen, Amt Friesack, Amt Nennhausen) sieben Direktkandidaten gegeneinander an. Die MAZ hat den Kandidaten fünf Fragen gestellt und um kurze Antworten gebeten.Heute: Was hat Sie bewogen, als Landtagskandidat anzutreten?

Johannes Funke tritt für die SPD an. Quelle: Jens Wegener

Johannes Funke (SPD): Ich arbeite seit vielen Jahren für und mit Udo Folgart, der seit 2004 der Landtagsabgeordnete des mittleren havelländischen Wahlkreises ist. Als er mir mitteilte, dass er nicht mehr zur Wahl antreten werde, haben wir uns in die Augen geschaut. Alles weitere ist bekannt.

Marcus Welzel ist Landtagskandidat der CDU. Quelle: Wolfgang Balzer

Marcus Welzel (CDU): Ich habe mich entschieden meine Erfahrungen aus dem praktischen Leben eines mündigen Bürgers, Krankenpflegers, Familienvaters und Großvaters in die Landespolitik einfließen zu lassen, um an den dringend nötigen Veränderungen in Brandenburg selbst mitzugestalten.

Andrea Johlige sammelt für die Linke Stimmen. Quelle: Jens Wegener

Andrea Johlige (Linke): Landespolitik hat direkten Einfluss auf die Lebenswirklichkeit der Bürgerinnen und Bürger und ich möchte Brandenburg gemeinsam mit den Menschen gestalten. Ich möchte, dass hier alle sicher, ohne Angst vor der Zukunft und mit guten Bildungschancen leben können. Daran möchte ich weiter arbeiten und bewerbe mich deshalb erneut für einen Sitz im Landtag.

Dominik Kaufner ist AfD-Direktkandidat. Quelle: Danilo Hafer

 Dominik Kaufner (AfD): Bei mir hatte sich seit Jahren das Bedürfnis aufgestaut, mich politisch einzumischen. Ich war immer politisch interessiert. Parteipolitisch aktiv bin ich aber erst mit Gründung der AfD geworden, anfangs aber noch ohne nach Ämtern oder Mandaten zu streben. Dann entschied ich mich irgendwann, offen Gesicht für unsere Partei zu zeigen und bin froh über diesen Schritt. Ich möchte später einmal in den Spiegel schauen können.

Petra Budke ist Landesvorsitzende der Grünen. Quelle: Danilo Hafer

Petra Budke (Bündnis 90/Die Grünen): Schon als Jugendliche wollte ich die Welt verändern. Seit 2008 sitze ich in der Dallgower Gemeindevertretung. Das macht mir großen Spaß, weil man vor Ort sehr viel bewegen kann. Aber immer wieder stößt man auch an Grenzen, weil die landespolitische Ebene betroffen ist. Da lag es nahe zu sagen, jetzt will ich im Landtag mitmischen.

Christian Ehrecke tritt für die Freien Wähler an. Quelle: Andreas Kaatz

Christian Ehrecke (BVB/Freie Wähler): Nachdem ich im Kreis erfolgreich für die BVB/Freie Wähler war, haben mich meine Mitstreiter ermutigt auch im Land anzutreten. Meine sechs Wettbewerber sind von den Parteien nominiert, deren Zeit vorbei ist. Der Bürger kann als echte Alternative nur uns wählen, da die AfD gefährlich abdriftet. Die Grünen versuchen sich im wichtigen Umweltschutz, da sie mit anderen Themenkomplexen scheiterten. Die CDU, Linken und SPD haben sich durch interne Postenschiebereien unglaubwürdig gemacht.

Volkmar Richter vertritt die FDP. Quelle: Wolfgang Balzer

Volkmar Richter (FDP): Beruflich außerhalb tätig, waren in der Vergangenheit meine Ambitionen auf die Hochschulpolitik konzentriert. Nach der Schlappe bei der letzten Landtagswahl habe ich mich als Kreisvorsitzender und Mitglied des Präsidiums der FDP im Land am Neuanfang beteiligt. Fachleute sollten mitentscheiden!

Von Marlies Schnaibel

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