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Wustermark Neue Tore und moderne Einsatzbekleidung
Lokales Havelland Wustermark Neue Tore und moderne Einsatzbekleidung
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17:15 14.12.2019
Die Tore am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Elstal müssen ausgetauscht werden. Quelle: Tanja M. Marotzke
Wustermark

Rote Jacken und schwarz-blaue Hosen, an den Seiten sowie vorn und hinten mit Leuchtstreifen versehen. So wird sie aussehen, die neue Einsatzbekleidung der Wustermarker Feuerwehren. „Für alle derzeit 97 aktiven Frauen und Männer in den Einheiten Elstal, Wustermark, Priort und Buchow-Karpzow/Hoppenrade können wir jetzt diese Sachen kaufen“, freut sich der stellvertretende Wustermarker Gemeindebrandmeister René Jahn. Die Kosten belaufen sich auf rund 100 000 Euro.

Ein Probeexemplar hatte die Ludwigsfelder Firma G.B.S. Handelsgesellschaft im Vorab zur Verfügung gestellt. Aber vor der Entscheidung über zusätzlichen Ausgaben wollten die Wustermarker Gemeindevertreter diese Leihgabe gar nicht sehen. Blindes Vertrauen gegenüber der Feuerwehr.

Bessere Schutzfunktion und höheren Tragekomfort

Im Vorfeld war in Abstimmung mit der Wehrführung sowie den Ortswehrführern der Entschluss gefasst worden, neue Bekleidung anzuschaffen. Zum einen gab es eine überraschende Finanzspritze aus einem Fördertopf des Landkreises Havelland in Höhe von rund 77 000 Euro, so dass der Eigenanteil der Gemeinde Wustermark mit knapp 22 000 Euro gering ausfällt.

Zum anderem erleichtert die Bekleidung die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrmänner- und -frauen erheblich. Denn :„Sie bietet eine bessere Schutzfunktion und einen höheren Tragekomfort“, erklärt René Jahn. Jacke und Hose seien leichter und aufgrund der verwendeten Stoffe sicherer. Der Oberstoff habe eine sehr hohe Reißfestigkeit.

Sicherer bei Einsätzen im Straßenverkehr

Für die Farbe Rot bei den Jacken haben sich die Kameraden bewusst entschieden. „weil wir bei Einsätzen im Straßenverkehr, besonders bei Dunkelheit, leichter und schneller erkannt werden“, so Jahn.

René Jahn, stellvertretender Gemeindebrandmeister in Wustermark, mit der neuen Jacke. Quelle: Jens Wegener

Allein im Gemeindegebiet Wustermark waren die Feuerwehrleute im vergangenen Jahr 81 mal bei technischen Hilfeleistungen auf den Straßen im Einsatz. „Auch für die Brandbekämpfung und für den Innenangriff mit Atemschutzgeräten ist die neue Bekleidung besser geeignet, weil sie für die Atemschutzgeräteträger in dem Bereich, in dem die Gurte aufliegen, extra gepolstert ist“, weiß der Vize-Gemeindebrandmeister.

Drehleiter kommt im Mai

Weitere rund 44 000 Euro investiert die Gemeinde Wustermark in bauliche Veränderungen am Gerätehaus in Elstal. Dort müssen die Toranlagen ausgetauscht werden, damit das neue Hubrettungsfahrzeug (Drehleiter), das schon bestellt ist und im Mai 2020 kommt, auch in die Garage passt.

Nur ein Anbieter

Die vorhandene Fahrzeughalle ist im jetzigen Zustand für die Unterbringung eines solchen Fahrzeugs zu klein und muss verlängert werden. Die Drehleiter ist 10,16 Meter lang, die Halle nur 10,10 Meter. Dadurch, dass sich die Tore nach innen öffnen, ist die Stellplatzfläche noch kleiner. Da in absehbarer Zeit sowieso ein Neubau des Gerätehauses an einem anderen Standort in Elstal geplant ist (eine Variante ist in der Nähe der B 5 und Heidesiedlung) soll nun kein massiver Anbau erfolgen sondern neue Tore eingebaut werden.

Aus Platzgründen sind Rolltore und von außen aufliegende Automatiktore nicht möglich. -Einzig eine Firma aus Kellmünz bietet ein System an, bei dem die Torelemente beim Öffnen hintereinander abgelegt und nicht wie üblich aufgerollt werden, so die Gemeindeverwaltung. Im Wustermarker Hauptausschuss wurden die finanziellen Mittel freigegeben.

Von Jens Wegener

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