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Wustermark Das „Spatzennest“ bekommt einen Aufzug
Lokales Havelland Wustermark Das „Spatzennest“ bekommt einen Aufzug
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19:33 11.07.2019
Olaf Hoffmann verlegt Leitungen für den neuen Aufzug in der Kita „Spatzennest“ in Wustermark. Quelle: Jens Wegener
Wustermark

Auch in den Ferien ist es in der Kita „Spatzennest“ in der Brandenburger Straße in Wustermark nicht ruhig. Während draußen einige Jungen Fußball spielen, auch der Spielplatz draußen gut besucht ist, sind drinnen die Handwerker am Wirbeln. „Noch in dieser Woche wird der Aufzug geliefert. Der wird dann eingebaut und getestet, sodass ab Schuljahresbeginn Anfang August alles funktionieren sollte“, sagt Bauamtsleiter Wolfgang Scholz. Die letzten Kabel für den neuen Aufzug verlegt gerade der Wustermarker Elektriker Olaf Hoffmann.

Hortkinder sind umgezogen

Mit besagtem Aufzug sollen künftig nicht etwa die Kinder vom Unter- ins Obergeschoss fahren. Es ist ein Lastenaufzug, mit dem vor allem das Essen nach oben transportiert wird.

Im Gebäudeteil neben der Haupteingang befindet sich eine Fluchttreppe. Quelle: Jens Wegener

Denn künftig werden im „Spatzennest“ in beiden Etagen Kita-Kinder betreut, bisher gehörten die oberen Räume den Hortkindern. Die haben sich Ende Juni von dem Areal an der Brandenburger Straße verabschiedet. Sie sind ab 5. August in ihrem neuen Domizil – im Erweiterungsbau der Grundschule Wustermark in der Hamburger Straße.

„Wir werden das Kita-Gebäude in zwei Abschnitten etwas umbauen“, so Wolfgang Scholz. Der erste Teil mit dem Einbau des Aufzuges läuft. Dafür stehen 60 000 Euro aus dem Gemeindehaushalt zur Verfügung.“ Die Gemeinde musste beim Landkreis sogar eine Baugenehmigung einholen, weil man in die Statik des Gebäudes eingreift.

WC-Bereich und Außenbereich werden verändert

Im Anschluss gehe es um kitagerechte Veränderungen in den oberen Räumen. „Diese Arbeiten werden bei laufendem Betrieb erfolgen“, sagt der Bauamtsleiter. Wobei noch nicht genau feststehe, welche Arbeiten nötig seien. Auf jeden Fall betreffe es den WC-Bereich. „Möglicherweise müssen wir auch zu der bereits vorhandenen eine weitere Fluchttreppe anbauen, damit ein zweiter Rettungsweg auf beiden Seiten des Gebäudes vorhanden ist.“

Die Kita „Spatzennest“ ist in den Jahren 1999/2000 errichtet worden. Aufgrund des Alters sollen auch Elektro-Leitungen überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Im Außenbereich, so Scholz weiter, stehen ebenfalls Änderungen an. So sind neue Spielgeräte vorgesehen.

Arbeiten bei laufendem Kita-Betrieb

Damit ist klar, dass Anfang August längst nicht alle zusätzlich geschaffenen Kita-Plätze zur Verfügung stehen können. Wolfgang Scholz rechnet mit dem Ende der Arbeiten im ersten Quartal 2020. Insgesamt kann das „Spatzennest“ dann 227 Kita-Kinder im Alter von null bis sechs Jahren aufnehmen.

Gemeinde investiert 500 000 Euro

Zur Finanzierung der Umbaumaßnahmen (ohne Aufzug) hat die Gemeinde Wustermark im Haushalt 2019 rund 300 000 Euro eingeplant, für 2020 noch mal 140 000 Euro, sodass insgesamt eine Investitionssumme von einer halben Million Euro zusammenkommt. Sollten noch mehr Mittel benötigt werden, müssten die neuen Gemeindevertreter darüber entscheiden.

Von Jens Wegener

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