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Havelland Zuhause auf einer Farm
Lokales Havelland Zuhause auf einer Farm
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07:40 19.07.2014
Lisamarie Bagdadjan wird in den USA zur Schule gehen. Quelle: Bolko Bouche
Nauen

Ihre Gasteltern hat Lisamarie Bagdadjan per Internet schon kennen gelernt. Es sind Farmer, die inmitten von Feldern auf einem Hof in North Dakota leben. Fünf Kilometer entfernt liegt die Schule, Devils Lake heißt der Ort nahe der kanadischen Grenze. Die Elftklässlerin hat sich alles genau angesehen, bei Google Earth. Aus den Mails weiß sie auch, dass die Gastgeber selbst drei Kinder haben, die älteste Tochter heißt Parish und ist fast gleichaltrig.

Erfolg hatte die Schülerin der Falkenseer Kant-Gesamtschule bei ihrer Suche nach einer Förderung. Die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) gewährt über ihre Stiftungen Teilstipendien für den Auslandsaufenthalt von Schülern. Ausschlaggebend sind neben guten Leistungen auch Teamfähigkeit, gutes Sozialverhalten und Fremdsprachenkenntnisse. „Im Ausland können die jungen Stipendiaten nicht nur ihre Sprachkenntnisse erweitern und vervollkommnen, sondern sie erhalten auch einen tiefen Einblick in andere Kulturen. Dies weitet ihren Blick und bildet die beste Grundlage für Toleranz und Weltoffenheit“, so Andreas Schulz von der MBS.

Lisamarie bekam als eine von wenigen Brandenburger Schülern den Zuschlag und damit 50 Prozent der Kosten, maximal 3000 Euro. Sie freut sich schon auf ihre Gastgeber und den ersten Tag an der neuen Schule. „Die Amerikaner sind Fremden gegenüber sehr aufgeschlossen. Man lernt schnell Leute kennen. Ich hoffe, dass ich gute Freunde finde, mit denen ich auch später in Kontakt bleiben möchte“, sagt sie.

Schon in der achten Klasse hatte die Nauenerin den Wunsch, ein Schuljahr in den USA zu absolvieren. Eine Freundin hatte das so gemacht und ihr viel Positives berichtet.

Lisamarie Bagdadjan bereitete ihre große Reise komplett selbst vor. Sie hat sich über Austauschorganisationen und verschiedene Förderprogramme informiert, sich schriftlich beworben und sogar ein Vorstellungsvideo produziert.

Inzwischen hat sie auch das Visum bekommen. Da alle Formulare in Englisch ausgefüllt werden mussten, lernte die Schülerin dabei noch eine Menge neuer Vokabeln. Nun muss sie nur noch den Koffer packen. Das neue Tablet fliegt mit, damit will sie den Kontakt zur Familie halten kann.

Von Bolko Bouche

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