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Lokales Kontraste
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00:16 08.08.2017
Gisela Alxneit und Dagmar Stade-Schmidt (r.) stellen ihre Arbeiten noch bis zum 10. September dieses Jahres im Luckenwalder Heimatmuseum aus. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Kontraste“ lautet der Titel der neuen Ausstellung, die am Donnerstagabend im Luckenwalder Heimatmuseum eröffnet wurde. Und Unterschiedlicher könnten die Motive kaum sein. „Wenn es nach mir gegangen wäre, ich hätte zwei Einzelausstellungen bevorzugt. Doch die beiden Malerinnen wollten ihre Arbeiten gern gemeinsam präsentieren“, sagte Museumsleiter Roman Schmidt. Die Hobbykünstlerinnen Gisela Alxneit und Dagmar Stade-Schmidt gehören dem Verein „Alte Dorfschule Rudow“ an. Die Malgruppe trifft sich seit Jahren und stellte schon mal im Luckenwalder Museum aus.

Dagmar Stade-Schmidt war damals noch nicht dabei. „Ich bin zum ersten Mal in Luckenwalde und bin ganz begeistert von diesem hübschen Städtchen und dem Museum“, sagte die 61-Jährige promovierte Ärztin, die seit 1992 im künstlerischen Bereich tätig ist. Im Oderbruch malte sie ihre ersten Aquarelle und begann zu abstrahieren. Nach und nach widmete sie sich der Öl- und Aquarellmalerei – meist auf großformatigen Leinwänden, worauf sie in mehreren Farbschichten Strukturen anlegt, die bereiste Landschaften oder auch Gefühlswelten erahnen lassen. „Als sie zu uns in die Malgruppe kam, zeigte sie uns, die wir doch fast ausschließlich gegenständlich malten, eine andere Art des bildnerischen Gestaltens, die viele von uns faszinierte“, sagte Laudatorin Annerose Jordan. Was Dagmar Stadt-Schmidt auf ihren Reisen fasziniert sind neben malerischen Postkarten-Motiven auch archaische Weiten, Dünenlandschaften und Bergmassive.

An ihrer Seite stellt Gisela Alxneit ihre Arbeiten in Luckenwalde aus. Die Berlinerin hat Ende der 1980er Jahre durch einen blinden Freund, der früher als Grafiker gearbeitet hat, die Faszination der Aquarellmalerei kennengelernt. Als Autodidaktion malte sie in verschiedenen Malgruppen. Seit 2001 ist sie Mitglied der Ateliergemeinschaft „Alte Dorfschule Rudow“. Das Bild, das sie von Fischen gemalt hat, wurde bereits verkauft, während die Ausstellung in Luckenwalde aufgebaut wurde. Bei ihren Arbeiten erkennt man sofort, was das Bild darstellt.

„Gisela malt in kräftigen Farben und größeren Formaten. Und sie hat eine ganz eigene Maltechnik“, so Laudatorin Marianne Ritzmann fest. „Sie überlegt kurz, der Pinsel wird in Farbe gestupst und dann geht es schnell und mit großem Schwung übers Papier“, erzählte Ritzmann. Diese Energie, diesen Schwung in der Pinselführung kann man bei den meisten Bilder sehen und spüren. Es gibt aber auch Aquarelle die Ruhe ausstrahlen. „Ein Nachahmen ist aussichtslos, weil dieser Pinselschwung einmalig ist“, fügte die Laudatorin hinzu. Heike Höning sorgte für die musikalische Umrahmung.

Von Margrit Hahn

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