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Oberhavel A10-Dauerbaustelle: Die ersten Kilometer sind fertig
Lokales Oberhavel A10-Dauerbaustelle: Die ersten Kilometer sind fertig
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20:05 29.08.2019
Das erste Teilstück der A10 zwischen Oberkrämer und Dreieck Havelland ist fertig. Quelle: Enrico Kugler
Vehlefanz

Das erste Teilstück der Dauerbaustelle A 10/A 24 ist fertig. So die gute Nachricht am Mittwochvormittag. Zur Mittagszeit wurde der Abschnitte zwischen der Anschlussstelle Oberkrämer in Fahrtrichtung Dreieck Havelland für den Verkehr freigegeben, wenngleich eingeschränkt. Denn ab Montag wird auch der Gegenverkehr für die sogenannte „4+0“-Verkehrsführung auf das fertiggestellte Teilstück verlegt. Auf zwei Fahrbahnen in jede Richtung wird der Verkehr dann vorerst dort weiterrollen, während die Bauarbeiter die alte Fahrbahn Fahrtrichtung Pankow abreißen und erneuern. „Das neu fertiggestellte Teilstück ist deutlich breiter als die bisher genutzten Fahrbahnen. Somit erhöhen sich die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl für die Verkehrsteilnehmer“, erklärte Thomas Stütze, technischer Geschäftsführer der bauausführenden Havellandautobahn GmbH. Nahe des Dreiecks Havellands wird es zur Verschwenkung der Fahrbahn kommen, die im Laufe des Montags – im laufenden Betrieb und nach Ausführung aller dafür notwendigen Fahrbahnmarkierungen – umgesetzt werden soll.

Seit 2018 und noch bis 2022 wird auf der A10/A24 zwischen dem Dreieck Pankow und der Anschlussstelle Neuruppin gebaut. Nun wurden die ersten Kilometer fertiggestellt – am Mittwoch wurde das Teilstück zwischen Oberkrämer und dem Dreieck Havelland in Fahrtrichtung Hamburg freigegeben.

Rund ein Drittel des gesamten Bauprojektes, das auf eine Dauer von vier Jahren bis Ende 2022 angelegt ist, seien inzwischen umgesetzt. „Bis zum Jahresende sind wir noch ein deutliches Stück weiter“, blickt Stütze voraus. Seit 2018 seien viele besonders knifflige Teilprojekte auf der insgesamt 65 Kilometer langen Strecke zwischen dem Dreieck Pankow und der Anschlussstelle Neuruppin umgesetzt worden. Die ärgsten Herausforderungen scheinen bewältigt, „für uns wird es in den nächsten Monaten etwas einfacher“, sagt Stütze. Gleiches gilt für die Autofahrer. So seien – nach aktuellem Stand – bis Herbst nächsten Jahres kaum noch Sperrpausen wie an den zurückliegenden Wochenenden zwischen Birkenwerder und Mühlenbeck vorgesehen. Die nächsten Baufortschritte der Bahnbrücke bei Birkenwerder sind für September und Oktober 2020 anvisiert. „Der Autobahnverkehr wird davon nicht betroffen sein, die Bahnverbindung jedoch für je eine Woche unterbrochen“, so Stütze. Deutlich eher soll die neue Verbindung von der A 111 auf die A 10 am Kreuz Oranienburg in Betrieb genommen werden. „Voraussichtlich im Laufe des Oktobers.“ Zuvor gelte es noch, die alte Verbindungsrampe abzureißen. Darüber sei man derzeit in der Abstimmung.

Es ist eine Vielzahl an Teilprojekten und Bauabschnitten, die Thomas Stütze im Blick zu behalten hat. „Niemand sperrt gern. Für bestimmte Baufortschritte sind Sperrungen jedoch unumgänglich. Wir wissen, dass wir den Verkehrsteilnehmern viel zumuten, analysieren gerade deshalb aber auch jede unserer Maßnahmen, um möglicherweise im Nachgang unsere Schritte optimieren zu können.“

Brückenabriss an der Anschlussstelle Oberkrämer

Eine besondereHerausforderung ist der Neubau der Überführung an der A 10-Anschlussstelle Oberkrämer.„Hier liegt ein Höhenunterschied zwischen der Brücke und der auf ihr verlaufenden Fahrbahn von teils mehreren Metern vor“, so Thomas Stütze.Ein Provisorium zu errichten sei daher nicht möglich. Auch, weil diese ohne Ausweichen auf die Grundstücke Dritter nicht möglich sei.

Die Abfahrtder Anschlussstelle Oberkrämer in Richtung Pankow wird aufgrund dieser Baumaßnahmen daher über die maximal mögliche Sperrzeit, vom 2. September (10 Uhr) bis zum 25. Oktober (12 Uhr), voll gesperrt.

Von Nadine Bieneck

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