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Oberhavel Ambitionierte Pläne fürs Wohnquartier am Bötzower Platz
Lokales Oberhavel Ambitionierte Pläne fürs Wohnquartier am Bötzower Platz
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09:27 10.05.2013
Grafik: Stadtverwaltung
Grafik: Stadtverwaltung
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ORANIENBURG

Den Begriff „Altstadtsiedlung“ haben die Stadtplaner für das Quartier zwischen Bötzower Platz, Gartenstraße, Straße zum Schlosspark und Kanalstraße geprägt.

Baustadtrat Frank Oltersdorf informierte am Mittwoch, dass die Woba beabsichtigt, neben dem Rück- und Umbau der bestehenden Gebäude im Bereich der derzeitigen öffentlichen Grünfläche drei neue Stadtvillen zu errichten.

Für den geplanten Bau von zwei Tiefgaragen mit etwa 80 Stellplätzen sollen Mittel aus dem Stadtentwicklungsfonds des Landes Brandenburg zur Verfügung gestellt werden.

In Regie der Stadt sollen die verbleibenden Grünflächen aufgewertet werden. Dabei wollen die Stadtplaner ein adäquates Angebot an neuen Spielflächen für den wegfallenden Bolzplatz, der überbaut wird, schaffen. Der Teich in der Nähe des Bötzower Platzes wird saniert.

Das Infastrukturministerium will 500 000 Euro aus EU-Mitteln für das Grünflächenprojekt zur Verfügung stellen. Den Eigenanteil in Höhe von rund 167 000 Euro will die Stadt aus dem Verkauf von Grundstücksflächen für den Neubau der Woba-Stadtvillen finanzieren.

„Das Areal gehört zu den konsolidierten Gebieten, deren weitere Entwicklung insbesondere der Profilierung des Wohnstandortes Oranienburg dient“, heißt es in der Vorlage für den Bauausschuss, der sich am kommenden Dienstag mit dem Projekt beschäftigt. Aus Sicht der Stadtverwaltung Oranienburg gehört das Gebiet, obwohl durch das Land Brandenburg nicht als „Vorranggebiet Wohnen“ bestätigt, zu den Wohnstandorten mit Handlungsbedarf. Es gelte hier das Wohnungsangebot anzupassen, zum Beispiel durch Grundrissänderungen und gezielte Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen.

Die Antragstellung seitens der Woba sowie der Stadt an die Landesbehörden soll bis Mitte Mai erfolgen. Baustadtrat Oltersdorf wies gestern darauf hin, dass der Zeitplan sehr ambitioniert ist, auch weil die aktuelle EU-Förderperiode ausläuft. Mit dem Bau der Tiefgaragen und der Außenanlagen wollen die Wohnungsbaugesellschaft Oranienburg und die Stadt 2014 beginnen. (Von Heiko Hohenhaus)

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