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Auf ein Wort Lichtblicke verblassen
Lokales Oberhavel Auf ein Wort Lichtblicke verblassen
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13:31 08.01.2015
Quelle: Uli Deck
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Haben Sie Ihre ganze schöne Weihnachtsdekoration etwa schon wieder eingesackt und anschließend auf staubige Hausböden oder in dunkle Kellerecken verbannt? Ich nicht! Und dafür gibt es – wie ich finde – ziemlich einleuchtende Gründe. Zwar werden seit dem Beginn des Winters am 22. Dezember die Nächte wieder kürzer und die Tage länger. Aber seien wir doch mal ehrlich: Die Zeiten sind immer noch ziemlich finster. Ist da nicht jede Kerze, jeder Schwibbogen, jede Lichterkette und jeder Stern ein willkommener Lichtblick? Ich freue mich jedenfalls jeden Morgen und jeden Abend aufs Neue, wenn ich durch die Straßen fahre und es hinter diesen oder jenen Gartenzäunen beziehungsweise Fensterscheiben immer noch glitzert und funkelt. Das bringt nicht nur Licht ins Dunkel, es erhellt zugleich auch das Gemüt, weil es Erinnerungen an die verflossenen Feiertage weckt. Aber irgendwann, das leuchtet sogar mir ein, wird es mit dem Glanz vergangener Tage endgültig vorbei sein. Vermutlich spätestens, wenn die Stromrechnung fällig wird.

Von Bert Wittke

Bert.Wittke@MAZ-online.de

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