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Auf ein Wort Baustellenfrust
Lokales Oberhavel Auf ein Wort Baustellenfrust
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00:19 29.05.2018
MAZ-Redakteur Helge Treichel.
MAZ-Redakteur Helge Treichel. Quelle: MAZ-EBV
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Oranienburg

Als Oranienburger ist es derzeit kaum möglich, Baustellen zu meiden – als Autofahrer und als Radfahrer oder Rollschuhfahrer. Doch während durch das Autofenster auf der A 10 fast immer an mehreren Stellen Bauarbeiter in Aktion betrachtet werden können, tut sich auf der Radwegbaustelle an der B 273 Richtung Schmachtenhagen zuletzt scheinbar nichts mehr. Am Anfang war die Asphaltschicht auf langen Abschnitten abgefräst worden, weil Wurzeln gefährliche Aufwölbungen verursacht hatten. Radfahrer müssen seitdem auf die gefährliche Bundesstraße ausweichen, Fußgänger haben gleich ganz das Nachsehen. Und mit Inlineskates hatte ich die holprige Strecke durch das Gewerbegebiet gewählt – auch keine Freude. Um so mehr fällt auf, dass auf der Radwegbaustelle meist kein Arbeiter zu sehen ist. Ich sehne den Tag herbei, dass diese Strecke wieder glatt und frei ist. Solange schnalle ich die Rollschuhe erst an der Schleuse an – und ärgere mich über jeden Tag, an dem ich Misslichkeiten in Kauf nehmen muss, ohne dass bei der Radwegreparatur auch nur ein Handschlag getan wird. Eifrige Polizei-Kontrolleure setzen dem Ganzen dann noch die Krone auf, wenn entnervte Radfahrer, die sich trotz der Verbotsschilder durch die Baustelle quälen, auch noch gemaßregelt werden. Mal ehrlich: Gibt’s nichts Wichtigeres?

Von Helge Treichel

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