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Oberhavel Aufräumen nach dem Festival-Wochenende
Lokales Oberhavel Aufräumen nach dem Festival-Wochenende
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07:55 08.08.2017
Ein Helfer sammelte am Montag Müll auf dem Gelände ein. Quelle: Robert Tiesler
Kremmen

Das in Kremmen geborene Festivalbaby war definitiv das außergewöhnlichste Ereignis am Wochenende. Eine Besucherin wusste nicht, dass sie schwanger ist – bis zur Sturzgeburt von Paul am Sonntagmorgen.

Darüber hinaus gab es am Wochenende in Kremmen kaum Vorfälle rund um das Festival. „Es war ruhig“, sagte Ordnungsamtsleiterin Susanne Tamms am Montag. Es habe ein paar Lärm-Beschwerden aus Schwante gegeben. „Da haben wir auch gemessen.“ Am Freitagabend sei die Musik einen Tick zu laut gewesen, aber da habe ein Anruf genügt. In der Nacht sei die Musik sogar leiser gewesen als erlaubt. Auch die Polizei habe wenig zu tun gehabt.

Bühnenabbau am Montag. Quelle: Robert Tiesler

Etwa 2750 Menschen waren auf dem Festivalgelände. Zwar habe es kleinere Vorfälle gegeben – Taschendiebstähle, Wildpinkler, Plakatdiebstähle, und ein Besucher wurde wegen eines Deutschland-Aufnähers nicht aufs Gelände gelassen –, aber es sei erstaunlich ruhig geblieben, so Susanne Tamms. „Wir waren auch Freitagnacht dort und waren sehr überrascht. Auch wenn viel Alkohol getrunken wurde, die Leute waren friedlich.“ Das erlebe man bei anderen Festen in Kremmen schon mal anders.

Am Montag war Abreisetag. Der Oranienburger Weg in Richtung Bahnhof entwickelte sich zum Pilgerweg. Der Platz am Bahnhof war am Mittag noch voller Menschen. Auf dem Gelände selbst lief der Bühnenabbau auf vollen Touren. „Es waren schöne Tage“, sagte ein Mitarbeiter, der gerade Müll aufsammelte.

Der Pfandautomat bei Edeka war am Montag sehr begehrt. Quelle: Robert Tiesler

Besonders umlagert waren am Montagmittag die Pfandautomaten in den Einkaufsmärkten. Säckeweise Flaschen wurden zurückgebracht, bei Edeka am Schlossdamm bildete sich eine lange Schlange.

Das Festival „Resist to Exist“ wird auch in den kommenden Jahren in Kremmen stattfinden – ein Fünf-Jahres-Vertrag sei unterzeichnet, so die Veranstalter am Wochenende.

Banner am Waldrand. Quelle: Robert Tiesler

Von Robert Tiesler

Vier Blindgänger sind auf dem Gelände an der Lehnitzstraße 73 bereits entschärft worden, zwei weitere liegen mit großer Wahrscheinlichkeit dort noch. Ein neues technisches Verfahren mit Gel soll zum Einsatz kommen. Wahrscheinlich noch in diesem Jahr.

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