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Oberhavel Einblicke in die Architektur
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16:38 16.01.2020
Bürgermeister Stephan Zimniok (l.) überreichte den Autoren des Siegerentwurfs Till Rehwaldt (r.) und Achim Kosch Blumen und einen Scheck über das Preisgeld. Quelle: ww
Birkenwerder

In den kommenden Jahren wird in Birkenwerders Ortsmitte ein moderner Bildungscampus bauliche und funktionale Lücken schließen. Zwölf Entwürfe von Architekten und Landschaftsplanern wurden im November 2019 von einer Fachjury beurteilt. Ab sofort kann jeder Interessierte die Pläne einsehen – nicht nur den Entwurf der Wettbewerbssieger, sondern alle zwölf.

Siegerentwurf hängt im Foyer

Einen Monat lang sind diese im Rathaus ausgestellt – die Plätze 1 bis 3 im Foyer und die übrigen in der ersten Etage. Zu den Gästen der Ausstellungseröffnung zählten Achim Kosch, der zusammen mit seinem Kollegen Dirk Pussert ein Architektenbüro in Dresden führt, und der Landschaftsarchitekt Till Rehwaldt, ebenfalls aus Dresden. Außerdem vor Ort war Antje Hendriks, Architektin der Gruppe Planwerk, die das Projekt drei Jahre lang betreute und sich für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde bedankte.

Bürgermeister ist sehr froh

Birkenwerders Bürgermeister Stephan Zimniok blickte zurück auf die zwölfstündige Jurysitzung am 29. November, in der der Sieger nach langem Abwägen und Beurteilen am späten Abend gekürt wurde. „Ich bin sehr froh, dass wir sie ausgewählt haben“, sprach Stephan Zimniok in Richtung von Achim Kosch und Till Rehwaldt. „Die Gebäude sind architektonisch sehr anspruchsvoll und erinnern an einen Universitätscampus.“ Die Grundschule und der Hort sollen neue Räume bekommen, außerdem wird ein großer Saal mit mehr als 200 Sitzplätzen dringend benötigt.

Erhaltung des Grünbestands war eine Herausforderung

„Die meisten Aufträge erhalten wir über Wettbewerbe“, berichtet Till Rehwaldt. „Das ist natürlich ein hohes Risiko. Man muss sich anstrengen, aber auch ein bisschen Glück haben, um zu den Preisträgern zu gehören“, erklärt der Landschaftsarchitekt. „In der Regel dauert eine solche Planung zwischen vier und sechs Wochen.“ Das Besondere in diesem Fall sei es gewesen, den Grünbestand weitgehend zu belassen, da er so prägend für Birkenwerder ist. Hinzu kam, dass ein Höhenunterschied zwischen der Bundesstraße 96 und der Freifläche berücksichtigt werden musste. Bevor die Planungen begannen, reisten die Dresdner Experten nach Birkenwerder, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

Alle zwölf Entwürfe wurden anonym vom Preisgericht beurteilt. „Nachdem die Entscheidung gefallen war, wurden wir kurze Zeit später über den Sieg informiert. Da waren wir schon etwas ungeduldig und schließlich sehr erleichtert“, erinnert sich Till Rehwaldt.

Blumen und Preisgeld verteilt

Der Bürgermeister überreichte zur Ausstellungseröffnung Blumen und die Chronik von Birkenwerder an Achim Kosch und Till Rehwaldt, zusammen mit dem symbolischen Scheck über das Preisgeld in Höhe von 33 250 Euro. Auch die Zweit- und Drittplatzierten erhielten ein Preisgeld.

Derzeit bereitet die Gemeinde die Ausschreibung weiterer Arbeiten vor, unter anderem zur technischen Gebäudeplanung des Großbauprojektes.

Von MAZonline

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