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Oberhavel Bergsdorf: Ehre für Ehrenamtler
Lokales Oberhavel Bergsdorf: Ehre für Ehrenamtler
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18:44 22.10.2014
Für die Ehrenamtler der Volkssolidarität gab’s Blumen, Urkunden und Präsente. Quelle: Uwe Halling
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Bergsdorf

Alle zwei Jahre findet die Veranstaltung immer in einem anderen Ort des Landkreises statt, ansonsten wird sie in Oranienburg ausgerichtet. Die Vorsitzende Dagmar Ungewiß aus Dannenwalde versprach in ihrer Eingangsrede, dass sich der Kreisverband im engen Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen weiterentwickeln werde – trotz nicht zu stoppenden Mitgliederschwunds. Ende 2001 hatte der Kreisverband knapp 3300 Mitglieder, Ende 2013 waren es nur noch rund 2500. „Gründe dafür sind nicht nur das Ableben oder der Wegzug von Mitgliedern. Viele treten einfach aus“, so die Vorsitzende. Deshalb bat sie die Anwesenden aus den verschiedensten Ortsgruppen, den Menschen vor Augen zu halten, was die Volkssolidarität alles bietet: Pflegedienste, Nachbarschaftshilfe, Geselligkeit und vieles mehr. „Wir sind angetreten, die Not der Menschen in der direkten Umgebung zu sehen und ihnen zu helfen“, sagte Dagmar Ungewiß. Die gestern Geehrten machen das in vorbildlicher Weise. Einige erhielten oder bekommen noch hohe Auszeichnungen vom Landesverband der Volkssolidarität, zum Beispiel Klaus-Dieter Hartung, Bürgermeister von Hohen Neuendorf. Oder die Interessengruppen „Kreatives Gestalten“ aus Bergfelde und „Theaterkiste“ aus Hennigsdorf, Brigitte Burkhard aus Borgsdorf und Jutta Rüdiger aus Mühlenbeck.

Aus der Ortsgruppe Kurtschlag aus dem Oberhavel-Norden wurden mit Marieta Hänsch, Manuela Teupel und Cordula Wilksch drei Frauen für eine Ehrung des Kreisverbandes vorgeschlagen. Zu ihnen gesellte sich noch Simone Piasta aus Zehdenick. Der überwiegende Teil der ausgezeichneten Ehrenamtler kam aber aus dem Südkreis. „Im Norden gibt es natürlich nicht so viele Ortsgruppen wie im Süden“, erklärte Dagmar Ungewiß das Ungleichgewicht. Im nächsten Jahr zum 70. rechnet sie aber mit mehr Nordlichtern.

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Von Anke Dworek

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