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Oberhavel Berliner Autobahnbär ist andersrum
Lokales Oberhavel Berliner Autobahnbär ist andersrum
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01:10 20.11.2014
Der "Problembär" am Dreieck Havelland. Quelle: Enrico Kugler
Kremmen

Das Bären-Relief am neuen Dreieck Havelland begrüßt Autofahrer, die in Richtung Berlin unterwegs sind. „Doch leider unterliegt es einem groben Fehler“, schreibt MAZ-Leser Frank Braun aus Falkensee. „Das Wappentier schaut nach rechts statt richtigerweise nach links.“

Der Bär begrüßt die Autofahrer - allerdings verkehrt herum. Quelle: Enrico Kugler

Was ist da schiefgegangen? Wie konnte das brave Wappentier zum Problembär werden? Rat weiß Reinhard Arndt von der Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte. Nach seinen Worten grüßte der Bär die Autofahrer fast 60 Jahre lang an der A2 kurz vor dem Dreieck Werder. Seit 1936 war das. Denn von oberster autobahnbehördlicher Seite war verfügt worden, dass das Berliner Wappentier an jedem letzten Torbrückenbauwerk vor dem Berliner Ring anzubringen sei. So eben auch aus Richtung Hannover. Jedoch stellten die Verantwortlichen bei einer Begehung fest, dass der dortige Bär „infolge der schiefen Lage des Bauwerkes zur RAB “ nur eine ungenügende optische Wirkung entfaltet. Daraufhin wurde auf der linken Fahrbahnseite ein zweiter Bär aus Auerkalkstein installiert – 274 Zentimeter hoch, 214 Zentimeter breit und für übrigens 1460 Reichsmark.

Eine historische Ansicht der Autobahnbrücke. Quelle: Privat

Die Torbrücke wurde zur einzigen mit zwei Bären. Wegen seines Platzes links neben der Fahrbahn schaute dieser Bär nach rechts. Während der Sanierung der A2 in den 1990er-Jahren wurde der Bär von einem Steinmetz aus Belzig abgebaut und eingelagert. An der Anschlussstelle Kremmen hat ihn derselbe Mann nun wieder aufgebaut, jedoch auf der anderen Fahrbahnseite, weshalb Meister Petz nun im Vergleich zu allen anderen Wappentieren aus der Reihe tanzt.

Autobahndreieck Havelland

  • Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit wird das völlig umgestaltete Autobahndreieck Havelland am Dienstag von Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider (parteilos) freigegeben.
  • Der Umbau hat nach Ministeriumsangaben 60 Millionen Euro gekostet und ist nach dem Autobahndreieck Schwanebeck der zweite Bauabschnitt des beabsichtigten sechsspurigen Ausbaus des nördlichen Berliner Rings.
  • Der Knotenpunkt war in die Jahre gekommen und dem steigenden Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Jetzt können bis zu 65.000 Fahrzeuge pro Tag hier fahren.

Von Helge Treichel

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