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Birkenwerder Visionen für die „Kulturpumpe“
Lokales Oberhavel Birkenwerder Visionen für die „Kulturpumpe“
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18:09 03.06.2019
Während einer der Putz- und Räumaktionen in der Kulturpumpe. Quelle: Peter Kleffmann
Birkenwerder

Große Pläne verfolgen die Mitglieder des neuen Fördervereins Kulturpark Birkenwerder mit ihrer Idee, das marode Abwasserpumpwerk hinter der Rathauswiese in einen Veranstaltungsort zu verwandeln. Die Gemeinnützigkeit des Vereins ist inzwischen anerkannt worden und die Weichen für das Mammutprojekt sind gestellt: Bis zur Eröffnung ist ein Zeitrahmen von zwei bis drei Jahre angesetzt.

Hauptfrage: Wie kann aus einer 100 Jahre alten Industrie-Ruine in wenigen Jahren ein Wohlfühlort mit Lesungen, Konzerten, Poetry Slams oder Ausstellungen werden? „Wir haben noch Tausend Probleme vor uns“, blickt Vereinssprecher Stefan Sträubig voraus. „Wir fangen bei Null an, aber es wird grandios.“ Zunächst hatten 20 Akteure den Verein gegründet. Inzwischen sind es schon 30 Mitglieder, die sich neben ihrer Arbeit als Bauingenieur, Restauratorin, IT-Spezialist oder Soziologie-Professorin ehrenamtlich im Verein engagieren.

Das ehemalige Abwasserpumpwerk war jahrelang zugemauert. Um Verwechslungen mit dem Nahe gelegenen Jugendzentrum „Wasserwerk“ zu vermeiden, haben sich die Fördervereinsmitglieder auf den Namen „Kulturpumpe“ festgelegt. Quelle: Enrico Kugler

Vor einem halben Jahr hat die Gemeindevertretung der Nutzungsänderung des Pumpwerks zugestimmt. Im laufenden Haushalt von Birkenwerder sind bereits 80 000 Euro für erste Arbeiten eingestellt. Eigentümer ist die Gemeinde. Der Bauantrag wird derzeit vom Verein vorbereitet. Viele Stunden haben die Ehrenamtlichen schon damit verbracht, Schutt zu beseitigen.

Sträubig hat recht klare Vorstellungen, wie das Gebäude aufgeteilt werden könnte. Es soll eine Bühne und einen Publikumsbereich mit 70 Sitzplätzen geben. Dieser kann von einer zweiten Ebene aus eingesehen werden, in der sich ein kleines Café befinden soll. Auch der Außenbereich mit seiner schönen Natur könnte einmal Teil des „Kulturparks“ werden. Aktuell gelte es, weitere Hürden zu meistern, um die Voraussetzungen für den Umbau zu schaffen.

Das Objekt von außen. Quelle: Enrico Kugler

Von MAZonline

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