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Birkenwerder Wunsch: Verkehrsachsen ausbauen
Lokales Oberhavel Birkenwerder Wunsch: Verkehrsachsen ausbauen
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05:03 13.03.2019
Inka Gossmann-Reetz in ihrem Bürgerbüro in Birkenwerder. Quelle: Ulrike Gawande
Birkenwerder

Wenn am Mittwoch das Polizeigesetz im Brandenburger Landtag beschlossen wird, macht sich damit Inka Gossmann-Reetz auch ein Stück weit selbst ein Geburtstagsgeschenk. 50 Jahre wird die SPD-Frau am 13. März alt, die seit fünf Jahren für die Nordbahngemeinden im Landtag sitzt. Denn die innere Sicherheit sei eines ihrer Schwerpunktthemen, so Gossmann-Reetz, die in Potsdam stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Vorsitzende der Parlamentarischen Kontrollkommission und innenpolitische Sprecherin ist. „Das Innere ist die Königsdisziplin“, ist sie auf das Erreichte stolz. Über viele Monate habe man um das Gesetz gerungen.

Inka Gossmann-Reetz übergibt Notfalldosen auf der Rettungsstelle in Schönfließ Quelle: Ulrike Gawande

Rückblickend auf die vergangenen fünf Jahre habe man überhaupt viel im Land erreicht, so die Hohen Neuendorferin. Sie zählt auf: Eintritt in die Kita-Beitragsfreiheit, Ärztestipendium, Aufstockung bei Polizei- und Lehrerausbildung sowie das Wahlrecht für Behinderte. „Ich hätte nicht gedacht, so viel unter rot-rot bewirken zu können“, gibt die ehemalige Krankenschwester und Pflegedienstleiterin ehrlich zu.

In Zusammenarbeit von Netzwerk Gesunde Kinder Oberhavel, Jugendzentrum Wasserwerk in Hohen Neuendorf und unter Schirmherrschaft von Inka Gossmann-Reetz (MdL, SPD) gab es einen zweitägigen Babysitterkurs in Oranienburg. Quelle: Ulrike Gawande

Im September tritt sie erneut als Direktkandidatin für ihren Wahlkreis bei der Landtagswahl an. Vor der letzten Wahl überzeugte sie ein sogenannter Qualitätszirkel, in den sie berufen wurde, um in die Politik „hineinzuschnuppern“, den Sprung in die Landespolitik zu wagen. „Mit allen Konsequenzen. Es war ein Risiko, das ich bewusst eingegangen bin. Ich wollte Politik machen.“ Eingemischt und mitgeredet, um Dinge zu verändern, habe sie schon während ihrer Schulzeit, erinnert sich die Politikerin. Damals war sie Schulsprecherin. „Ich hatte das Gefühl, etwas erreichen zu können. Das macht zufrieden.“ Seit zehn Jahren ist die dreifache Mutter Stadtverordnete in Hohen Neuendorf. „Mir ist es wichtig, auch kommunal zu arbeiten.“ Aber warum für die SPD? „Ich habe mir von jeder Partei das Programm durchgelesen. Bei der SPD stimmte das Menschenbild und die Zukunftsperspektiven.“

Inka Gossmann-Reetzvo vor ihrem Bürgerbüro in Birkenwerder. Quelle: Ulrike Gawande

Gossmann-Reetz möchte in ihrem Wahlkreis sichtbar und für die Bürger erreichbar sein. Sei es in ihrem zentral gelegenen Bürgerbüro, bei Veranstaltungen oder zu Besuchen von Kitas, Schulen oder Gewerbetreibenden. Das größte Problem in ihrem Wahlkreis sei der Verkehr, die Pendler. „Man muss die Verkehrsadern ausbauen, um den Speckgürtel zu entlasten.“ Den Ausbau der entsprechenden Infrastruktur müsse man miteinander lösen, über Ortsgrenzen hinweg. Außerdem plädiert sie für eine bessere Vernetzung von Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern, auch beim Thema Sicherheit. Und mehr Diskurs bei lokalpolitischen Themen. Sorgen macht ihr auch der politische Tonfall – vor allem im Kommunalen. „Da wünsche ich mir mehr ein Miteinander.“

Von Ulrike Gawande

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