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Oberhavel Corona: Zahlen in Oberhavel stagnieren
Lokales Oberhavel Corona: Zahlen in Oberhavel stagnieren
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19:37 27.04.2020
Elf erkrankte Oberhaveler müssen derzeit stationär behandelt werden. (Symbolbild) Quelle: Patrick Seeger/dpa
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Oberhavel

124 am Coronavirus erkrankte Oberhaveler vermeldete das Gesundheitsamt am Montagnachmittag für den Landkreis Oberhavel, am Sonntag waren es noch 128 gewesen. 113 der Personen befinden sich gegenwärtig in häuslicher Quarantäne, elf müssen stationär behandelt werden. Sechs Menschen verstarben bislang. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie bislang 263 Menschen positiv auf das Virus getestet (Stand: 27. April, 12.00 Uhr), 133 von ihnen sind inzwischen jedoch bereits geheilt.

Fast 1500 Personen bislang negativ getestet

1632 weitere Menschen aus dem Kreis stehen derzeit temporär unter Quarantäne, da sie begründete Verdachtsfälle sind. 1456 Menschen wurden bislang negativ auf das Virus getestet, bei 176 Personen steht das Testergebnis noch aus. 783 Menschen in Oberhavel wurden zudem häuslich abgesondert, weil sie mit positiv getesteten Personen direkten Kontakt hatten.

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Nach wie vor verteilen sich die Fälle auf nahezu alle Kommunen im Landkreis, lediglich in Fürstenberg gibt es nach wie vor keine Erkrankten: Hennigsdorf (103), Oranienburg (35), Hohen Neuendorf (30), Velten (19), Glienicke/Nordbahn (18), Oberkrämer (12), Mühlenbecker Land (10), Löwenberger Land (7), Birkenwerder (6), Leegebruch (6), Liebenwalde (5), Zehdenick (5), Kremmen (4) und im Amt Gransee und Gemeinden (3).

Pflegeeinrichtungen mit Schutzausrüstung versorgt

Wie die Kreisverwaltung am Montag ebenfalls mitteilte, seien erneut Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen mit Schutzausrüstung versorgt worden. Nach dem öffentlichen Aufruf des Landkreises (MAZ berichtete) hatten sich 38 Unternehmen mit der Bitte um Unterstützung an die Kreisbehörde gewandt. Jede Einrichtung erhielt kostenfrei aus Lieferungen des Landes Brandenburg je 40 Liter Händedesinfektionsmittel, 250 Mund-Nasen-Schutz-Masken, je 100 FFP2-Masken sowie zwei Pakete mit Einmalhandschuhen, hieß es. Zusätzlich konnten die Einrichtungen kostenpflichtig weitere Materialien erwerben, die der Landkreis aus größeren Bestellungen zur Verfügung stellte. „Wir sind froh, dass der Landkreis Oberhavel die Pflegedienste und -einrichtungen mit der notwendigen Schutzausrüstung unterstützen kann. Die Kolleginnen und Kollegen an der Ausgabestelle haben dafür heute viel Freude und Dankbarkeit erhalten“, freute sich Matthias Rink, Leiter des Corona-Krisenstabs.

Von Nadine Bieneck