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Oberhavel Alles neu rund ums Denkmal
Lokales Oberhavel Alles neu rund ums Denkmal
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21:00 27.06.2014
Jan Briesemeister macht den Weg fürs Pflastern frei.
Jan Briesemeister macht den Weg fürs Pflastern frei. Quelle: Anke Dworek
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Fürstenberg

Das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges in der Steinförder Straße in Fürstenberg war rundherum mit Koniferen und Sträuchern sehr bewachsen. Jetzt steht die Figur des nachdenklich-trauernden Soldaten, der sein Kinn auf eine Hand stützt und nach unten blickt, vollkommen frei.

Beschäftigte der Zehdenicker Firma Gartenbau Norbert Gerth haben damit begonnen, die Umgebung des Denkmals neu zu gestalten. Alles „Grünzeug“ ist bis auf die Bäumchen am Rand der Anlage schon entfernt worden.

Wie die Verwaltung schon im Herbst vergangenen Jahres ankündigte, sollen vor allem die Einfriedung erneuert und Wege gepflastert werden. Sowohl direkt vor dem Denkmal als auch rund um die Anlage, die die Form eines Dreiecks hat, müssen neue Platten verlegt werden. Am Eingang zum Denkmalbereich sollen Natursteinstelen aufgestellt werden.

Die Stadt kann diese Arbeiten finanzieren, weil eine Bürgerin sich Fürstenberg so verbunden fühlte, dass sie schon zu Lebzeiten 200000Euro als Spende zur Verfügung stellte. Lieselotte Gunzer bestimmte, dass dieses Geld für die Gräberpflege eingesetzt werden muss. Im vergangenen Jahr verstarb die großzügige Frau und vererbte Fürstenberg weitere 50000Euro. Am 17. Dezember wurde die Stifterin auf dem Friedhof Fürstenberg anonym beigesetzt, wie es ihr Wunsch gewesen war.

100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges kann die stets landschaftsgärtnerisch gepflegte Anlage nun saniert werden. Die Zeit daür ist reif. So sind beispielsweise die Felsblöcke, auf denen die Soldaten-Figur sitzt, zum Teil schon lose. Unter anderem hat Wurzelwerk dafür gesorgt. Mit welcher Technologie dieser Zustand verbessert werden kann, wird im Bauamt noch überlegt. Auf jeden Fall müssen Risse und Fugen geschlossen werden, damit dort im Winter kein Frost eindringen kann.

Es hatte in Fürstenberg auch den Vorschlag gegeben, das Denkmal zu beleuchten. Davon nimmt die Verwaltung jedoch Abstand, zumal sich der „trauernde Soldat“ nicht im Stadtzentrum wie die Kirche befindet. Die wird abends angestrahlt, ebenso wie der Pavillon im Stadtpark. Aber neues Grün wird es neben dem Gefallenen-Denkmal auf jeden Fall wieder geben.

Von Anke Dworek

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