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Oberhavel Debatte über das Bauen in zweiter Reihe
Lokales Oberhavel Debatte über das Bauen in zweiter Reihe
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09:52 05.11.2016
Bauland gesucht. Symbolbild. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Kremmen

Die Möglichkeit, Bauland in zweiter Reihe auf Grundstücken zu schaffen – darüber haben die Kremmener Stadtverordneten am Donnerstagabend diskutiert. Einen entsprechenden Antrag brachte die Fraktion UWG/LGU ein. Dabei handelt es sich um ein Wahlkampfthema vom Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeisterkandidaten Arthur Förster.

Zwar sprach sich die Mehrheit der Abgeordneten für die Idee aus. Bauamtsleiterin Susanne Tamms stellte jedoch klar, dass bei entsprechenden Bauantragen sowieso jeder Einzelfall geprüft werden müsse. Eventuelle Satzungen der Stadt Kremmen würden da kaum eine Rolle spielen. Das stellte auch Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD) klar. Das Baurecht zähle in diesen Fällen, die Stadt habe da überhaupt keinen Handlungsspielraum, so der Verwaltungschef.

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„Ich möchte nicht, dass jeder, der will, in zweiter Reihe baut“, sagte Peter Winkler (SPD). Es gebe Flächen, wo das erlaubt und erwünscht sei, generell sehe er aber Probleme. Es solle dort erlaubt sein, wo es möglich sei, sagte Sommerfelds Ortsvorsteher Jürgen Kurth (UWG/LGU). Eckhard Koop (parteilos) machte den Vorschlag, das Thema bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans für Kremmen mit einfließen zu lassen. Sebastian Busse (CDU) riet dazu, die Ortsbeiräte darüber sprechen zu lassen.

Von Robert Tiesler