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Oberhavel Der Geheimtipp unter Sammlern
Lokales Oberhavel Der Geheimtipp unter Sammlern
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20:06 04.02.2018
Evelyn Plackowski, hier im Gespräch mit Tanja Engel, hielt die Zügel der Modelleisenbahnbörse fest in der Hand. Quelle: Nadine Bieneck
Hennigsdorf

Als „Geheimtipp unter Sammlern“ hatte die Stadt Hennigsdorf die Modelleisenbahnbörse angekündigt. Das Gedränge im Stadtklubhaus war am Sonntagvormittag dementsprechend groß. Jung und Alt, Groß und Klein strömten die Räume, in denen 32 Modelleisenbahnliebhaber aus ganz Brandenburg und Berlin ihre Schätze ausgebreitet hatten, um für diese neue Besitzer zu finden. Züge, Lokomotiven, Schienen, Bahnhöfe, Lampen, Bäume, Tiere, Figuren. Von der kleinsten Spurweite Z bis hin zu Gartenbahnen für den Außenbereich – es gab am Sonntag in der Stadthalle keine Größe, kein Modell, das es nicht gab.

Manch einer arbeitete akribisch eine detaillierte Liste ab. Quelle: Nadine Bieneck

Die Profis steuerten mit detailliert ausgearbeiteten Listen zielstrebig die Verkaufstische an, auf denen sie die Objekte ihrer Begierde erspähten. Andere hingegen schlenderten gemütlich durch die Halle und ließen sich treiben. So wie Danny Szabo, der mit Sohn Leander gekommen war. „Im Schulhort lagen Flyer für die Modellbahnbörse aus. Mein Sohn hat sie gesehen und wollte unbedingt herkommen“, erklärte Vater Danny. Er habe als Kind selbst eine Modellbahn gehabt, die nun im Keller stehe. „Die werden wir demnächst sicher entstauben und wieder aufbauen.“ Sohn Leander wusste unterdessen gar nicht, wo er zuerst hinschauen sollte. „Es ist toll hier“, strahlte der Siebenjährige. Was ihm am besten gefalle? „Das wir überhaupt hergekommen sind.“ Ein kleines Mitbringsel für zu Hause werde es wohl geben, mutmaßte Danny Szabo da bereits. „Vielleicht einen kleinen Bahnhof, mal sehen.“

Viele Liebhaberstücke wechselten den Besitzer. Quelle: Nadine Bieneck

Verantwortlich dafür, dass alle Besucher und Aussteller während der dreieinhalbstündigen Veranstaltung auf ihre Kosten kamen, war am Sonntag Evelyn Plackowski. Die 64-jährige gebürtige Hennigsdorferin organisiert die Börse, die es seit 2002 gibt, seit sechs Jahren gemeinsam mit Ehemann Manfred, der viele Jahre lang beruflich im vor Ort ansässigen Bombardier-Werk tätig war. „Die Leute kommen gern nach Hennigsdorf. Nicht nur, weil die Modellbörse als besonders verkaufsstark gilt, sondern auch, weil man viele bekannte Gesichter trifft, Möglichkeiten zum Plauschen hat und das Stadtklubhaus hervorragend dafür geeignet ist“, erzählt Evelyn Plackowski.

Die traditionelle Veranstaltung stand in diesem Jahr allerdings kurz vor der Absage, nachdem die 64-Jährige ihren Mann in der Nacht zu Sonntag mit gesundheitlichen Problemen ins Krankenhaus hatte bringen müssen. Evelyn Plackowski entschied sich schließlich dazu, die lange vorbereitete Veranstaltung trotzdem zu wuppen. Unterstützung erhielt sie dabei von vielen fleißigen Helfern. Tanja Engel aus Berlin war froh darum, denn „das ist hier einfach eine unheimlich nette Art, seine Freizeit mit netten Menschen zu verbringen“, so die 55-Jährige.

Von Nadine Bieneck

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