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Oberhavel Der Startschuss fällt am Schlossplatz
Lokales Oberhavel Der Startschuss fällt am Schlossplatz
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17:55 25.07.2017
Der Bürgermeister von Bernau, André Stahl, mit Bürgermeister Laesicke und Mitorganisator Günter Grützner (v. l.). Quelle: Stadt
Oranienburg

Hunderte Radfahrer werden sich am Sonnabend, 9. September wieder in den Sattel schwingen, um auf einem Rundkurs von 77 Kilometern ein Zeichen für mehr Toleranz und Mitmenschlichkeit zu setzen. Um 9 Uhr erfolgt auf dem Schlossplatz der erste Tritt in die Pedale zur mittlerweile 16. „Tour de Tolérance“. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke wird dazu den Startschuss geben. Erstmals ist eine Kommune aus Oberhavel Austragungsort. Gegen 17 Uhr wird der Tross der Radler auf dem Schlossplatz die Tour ausklingen lassen. Dazwischen liegen mehrere Stationen und Zwischenstopps, so am Veltener Ofen- und Keramik-Museum, in Lehnitz-Ost, in Liebenwalde, Nassenheide und in Stolzenhagen. Wer möchte, kann an den Haltepunkten aus dem Tross aussteigen oder dort ein Stück mitradeln. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf fünf Euro.

Gestern Mittag hat André Stahl, Bürgermeister der Stadt Bernau, die die Tour de Tolerance 2016 ausgetragen hatte, den Staffelstab an Hans-Joachim Laesicke übergeben. Und Ministerpräsident Dietmar Woidke ist auch in diesem Jahr Schirmherrschaft der Fahrt für Toleranz. Neben der Stadt unterstützen Takeda, die MBS und die Oranienburger Ortsgruppe des ADFC die Veranstaltung.

„Luther führte erstmalig den Begriff ‚Toleranz‘ als ‚Duldung‘ in die deutsche Sprache ein. Die Reformation stieß einen Prozess an, der neue religiöse Überzeugungen und damit unterschiedliche Meinungen und Lebensweisen nach sich zog,“, so der Ministerpräsident in seinem Grußwort an die Teilnehmer der Tour. „Heute gilt es, Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen im Land zu integrieren. Das trägt zu einer bunten, vielfältigen Gesellschaft bei und bringt Menschen in das Land – die Pluralität ist eine Bereicherung. Das erfordert jedoch einen duldsamen Umgang untereinander sowie wertschätzende Achtung und gegenseitige Anerkennung. Um es mit Luther zu sagen: Man muss der Leute Herz zuerst fangen.

Von MAZonline

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