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Oberhavel Erneuerung der L172 in Velten
Lokales Oberhavel Erneuerung der L172 in Velten
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18:10 18.05.2015
Vielbefahren und in schlechtem Zustand – die L172
Vielbefahren und in schlechtem Zustand – die L172 Quelle: U. Bergt
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Velten

Erst wenn der Landeshaushalt verabschiedet wurde, können die Ausschreibungen auf den Weg gebracht werden. Doch Evelyn Otte ist zuversichtlich, dass bis zum Jahresende die Bauarbeiten in Gang gekommen sind. Davon geht man auch im Veltener Rathaus aus. Die Gesamtbauzeit für das rund 500 Meter lange Teilstück ist mit rund einem Jahr veranschlagt. Danach ist die L172 in Velten auf voller Länge in Ordnung gebracht.

Neben der Fahrbahnerneuerung sind auch neue Geh- und Radwege geplant und Veränderungen an den Bahnübergängen der Hafenbahn vorgesehen. Einen gemeinsamen Geh- und Radweg in der Berliner Straße Richtung Hennigsdorf muss die Stadt finanzieren. Der Radweg aus Richtung Hennigsdorf und die beiden Radwege in der Breiten Straße bis zur Kreuzung bezahlt das Land. Eine Kostenteilung gibt es auch bei den Regenentwässserungsanlagen. Für die neue Straßenbeleuchtung wiederum ist die Stadt allein zuständig. Insgesamt ist der Veltener Anteil auf rund 595500 Euro beziffert.

Der erste Bauabschnitt liegt an der Einmündung der Hafenstraße. Unter deren Fahrbahn wird ein unterirdischer Vorfluter errichtet, in dem das Regenwasser gesammelt wird, bevor es in das Hafenbecken fließt. Der Sammelkanal wird unter den Eisenbahngleisen verlaufen, der Einleiter in den Hafen muss komplett erneuert werden. "Eine schwierige Baustelle", meint Karin Hufnagl, im Veltener Bauamt zuständig für den Tiefbau.

Als nächstes folgt der zweite Bauabschnitt in der Berliner Straße zwischen den Einfahrten von Awu und Alba. Beide Firmen müssen während der Bauarbeiten erreichbar bleiben. Bei der Awu erfolgt dies über die Einfahrt Hafenstraße, für Alba wird eine Behelfszufahrt angelegt.

Für den Fahrzeugverkehr ist ansonsten eine Umleitung ausgeschildert. "Sie wird hauptsächlich über die Kanalstraße führen. Gut, dass wir diese Verbindung haben", sagt Bauamtsleiter Berthold Zenner.

Von den drei unbeschrankten Bahnübergängen der Hafenbahn wird der nördliche demontiert. "Die Wegerechte bleiben jedoch bestehen, falls Firmen dort wieder einen Gleisanschluss benötigen", so Karin Hufnagl. An den beiden verbleibenden Gleisübergängen wird die Lichtzeichenanlage modernisiert. Künftig erhalten auch die Geh- und Radwege eigene Andreaskreuze mit rotem Blinklicht.

Von Ulrich Bergt

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