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Oberhavel Frust und Schock beim Wutzseelauf
Lokales Oberhavel Frust und Schock beim Wutzseelauf
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19:47 10.06.2018
Unverständnis in Lindow
Unverständnis in Lindow Quelle: Dpa
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Lindow

„Alles lief nach Plan, doch dann waren die Langstreckenläufer so schnell zurück“, berichtet Jens Schwarzenberger von der „Beruflichen Schule Sport & Soziales Lindow“, die am gestrigen Sonntag in Kooperation mit dem Laufpark Stechlin den 14. Wutzseelauf austrug. Der Organisationsleiter freute sich über 423 Vor- und Nachmeldungen: „Trotz der Hitze wurde die Veranstaltung wieder super angenommen. Vor allem die langen Läufe, also die Distanzen über 21,4 und 14,1 Kilometer hatten eine Rekordbeteiligung.“

Mit der weitesten Strecke begann um 9.30 Uhr an der Lindower Sportschule das Traditionsevent. Es folgten Bambini- und Kinderlauf sowie die Distanzen über 8,6, 14,1 und 3,5 Kilometer. Viel früher als gedacht, konnten die Veranstalter einige Langstreckenläufer im Zielbereich begrüßen. „Eher trösten“, erklärt Schwarzenberger noch immer geschockt: „Durch höhere Gewalt wurden die richtungsweisenden Schilder auf der Strecke geändert. So kam es, dass Läufer der beiden großen Distanzen viel früher im Ziel waren.“

Die Enttäuschung saß sowohl beim Veranstalter als auch bei den Läufern tief. Schwarzenberger erklärt: „Einige Läufer haben berichtet, dass zwei Jugendliche, die mit dem Fahrrad unterwegs waren, hämisch gegrinst haben. Wir konnten für die Langstrecken keine Wertung vornehmen, die Siegerehrung fiel ebenfalls aus. Punkte für den EMB-Cup gehen ebenfalls verloren.“ Als Trost haben die Organisatoren sofort beschlossen: „Die Betroffenen brauchen im nächsten Jahr kein Startgeld bezahlen.“

Von Marius Böttcher

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