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Fürstenberg Touristiker haben Redebedarf
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17:17 29.10.2019
Am Ufer des Schwedtsees mitten in Fürstenberg/Havel. Quelle: Martina Burghardt
Fürstenberg/Havel

Die Zusammenarbeit zwischen dem Tourismusverein Fürstenberger Seenland und der Stadt Fürstenberg ist ausbaufähig. Zuerst soll deshalb die Kommunikation verbessert werden, wie in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung festgestellt wurde. Der Vereinsvorstand hatte dort über den gegenwärtigen Stand, über Ideen und vor allem Verbesserungswürdiges berichtet.

Probleme der Touristiker

Potenzial gibt es unter anderem in den „grenzüberschreitenden“ Zusammenarbeit mit den anderen Kreisen, vor allem in Bezug auf Information und Nahverkehr. Die Sperrung von Straßen, Bahnen und Schleusen wirken sich auch in den Jahren danach nachweislich negativ auf die Besucherzahlen aus, das ist eines der Probleme, mit denen die Tourismusanbieter zu kämpfen haben.

Hauptsächlich fehlendes Personal führt dazu, dass Gaststätten schließen müssen, wie das „Haveleck“ in Steinförde zum Jahresende, wie dessen Betreiber und der Vorsitzende des Tourismusvereins Tom Schonig berichtete. Der Verein erhofft sich mehr von der dafür extra dafür eingestellten Mitarbeiterin der Stadtverwaltung.

Struktur und Vorschläge

„Wir brauchen konkrete Vorschläge“, sagte Thomas Hentschel (AFO) und schlug als passenden Ort dafür den Hauptausschuss vor. Thomas Burmann (CDU) forderte, die Stadt müsse mehr auf die Gastronomen zugehen. „Viele Sachen predigen wir seit Jahren“, sagte er. „Da muss viel mehr von der Stadt kommen.“

Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) sprach sich dafür aus, die Zuständigkeiten und damit die Rolle der Stadt Fürstenberg und der Regio Nord zu klären. Die Beteiligten müssten an einen Tisch, um „die Dinge zu strukturieren und Maßnahmen vorzuschlagen“, wie er sagte.

Von Martina Burghardt

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