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Fürstenberg Frühlingsfest im Tierheim
Lokales Oberhavel Fürstenberg Frühlingsfest im Tierheim
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17:23 28.04.2019
Frühlingsfest im Tierheim Tornow Quelle: Uwe Halling
Tornow

 Die verlassenen, ausgesetzten, unerwünschten Hunde und Katzen bekamen am Sonntag wieder etwas mehr Aufmerksamkeit als sonst: Im Tierheim Tornow feierten Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer mit den Besuchern ein Frühlingsfest. Es gab Live-Musik, zu essen und zu trinken und natürlich die Gelegenheit, das Gelände und die Räume zu besichtigen.

Tiere warten auf Familienanschluss

Auch wenn an solchen Tagen kein Tier vermittelt wird – Kontakte werden gern angebahnt. Denn zurzeit warten 40 Hunde und 20 Katzen, dazu einige Freigänger, auf Familienanschluss. „Zwischen vier und sechs Monate dauert es, bis Hunde vermittelt werden“, so Tierheimleiterin Ellen Schütze, Vorsitzende des Landestierschutzverbandes und des Tierschutzvereins Oberhavel. Allerdings müssen manche Tiere deutlich länger dort bleiben, bis sie ein neues Zuhause gefunden haben. Älteren Katzen geht es ebenso, Katzenbabys haben es da deutlich leichter.

Besucher am Sonntag beim Frühlingsfest im Tierheim in Tornow. Quelle: Uwe Halling

Es ist also immer Betrieb im Tierheim, oft sind die Helfer in Notfällen gefragt. So wie kürzlich, als ein zahmer Rehbock in der Nähe von Zootzen auffiel. Er wurde in den Naturpark Schorfheide gebracht.

Unterstützung kann der Tierschutzverein deshalb immer gebrauchen, sei es bei Arbeiten auf dem Gelände, beim Gassigehen oder durch Spenden. Heidemarie Sasse ist so jemand, der gern hilft. „Schon als kleines Kind habe ich mich um Tiere gekümmert“, so die 69-Jährige aus Leegebruch, die auch Mitglied des Vereins ist und zwei- bis dreimal im Jahr den Tornowern einen Besuch abstattet. Zu Weihnachten hatte sie eine größere Summe gespendet, die in die Unterbringung der Hunde investiert wurde.

Wünsche und Ideen für dieses Jahr

Ellen Schütze und ihre Mitarbeiter wünschen sich nun, dass der Weg gepflastert wird, der bei Regen kaum noch passierbar ist. Außerdem gibt es die Idee, Paten für ältere Hunde zu finden, die deren Betreuungskosten, vor allem für Arztbesuche und Medikamente bezahlen. Dann könnten diese Tiere an ältere Leute vermittelt werden, die sonst die Kosten scheuen würden.

Für einen Hund aus dem Tierheim müssen die neuen Besitzer 150 Euro bezahlen, für junge Hunde 250 Euro. Damit werden Tierarzt- und Unterbringungskosten gedeckt. Hinzu kommen Behandlungskosten, falls der Hund ein Leiden hat.

Jan Schimmelpfennig aus Berlin spendet für das Tierheim Tornow Quelle: Uwe Halling

Sein Herz für Tiere hat Jan Schimmelpfennig am Sonntag erneut bewiesen. Der 12-jährige Berliner war bereits zum zweiten Mal zu Besuch in Tornow und spendete sein Taschengeld dem Tierheim. „Ich mag Hunde“, sagt er, „und hoffe, dass mit dem Geld Gutes getan wird.“

Von Martina Burghardt

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