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Fürstenberg Die neuen Ortsvorsteher begrüßt
Lokales Oberhavel Fürstenberg Die neuen Ortsvorsteher begrüßt
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17:05 11.07.2019
Kommunalpolitiker unter sich – in Fürstenberg/Havel wurden die neuen Ortsvorsteher begrüßt. Quelle: Martina Burghardt
Fürstenberg/Havel

Eine konstituierende Sitzung wie die Stadtverordnetenversammlung brauchen die Ortsvorsteher nicht. Dennoch ist es hilfreich, wenn man sich jenseits der Sitzungen kennenlernt und Erfahrungen austauschen kann. Solch eine Gelegenheit gab es am Mittwochabend in Fürstenberg/Havel. Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) hatte jedoch nicht nur die gerade gewählten Ehrenamtler eingeladen, sondern auch die bisherigen Ortsvorsteher sowie die Stadtverordneten, die nicht mehr angetreten waren oder nicht erneut gewählt worden sind. Für alle gab es einen Blumenstrauß und Sekt oder Saft zum Anstoßen.

Ortsbeiräte in Himmelpfort und Bredereiche

Acht Ortsteile hat Fürstenberg/Havel, zwei davon sind groß genug, dass die Einwohner einen Ortsbeirat wählen konnten, nämlich Himmelpfort und Bredereiche. Die Ortsbeiräte haben aus ihren Reihen den Ortsvorsteher gewählt. Vier der Ortsvorsteher sind bereits seit längerem im Amt, nämlich Manfred Saborowski (Die Linke) in Altthymen, Eberhard Otto in Blumenow, Gregor Klos (Allianz für Fürstenberg und Ortsteile – AFO) in Bredereiche und Andreas Wörpel in Zootzen.

Die Neuen sind Silvio Herbig in Barsdorf, Lutz Wilke (AFO) in Himmelpfort, Holger Schwarzer in Steinförde und Anja Wunderlich in Tornow. Mit einem Dankeschön verabschiedet wurden Veronika Kleßny (Barsdorf), Lothar Kliesch (Himmelpfort), Wolfgang Stange (Steinförde) und Marlis Pawletta (Tornow).

„Respekt vor den Ortsvorstehern“

„Als Chef der Verwaltung habe ich großen Respekt vor den Ortsvorstehern“, so Robert Philipp. „Sie sind immer Ansprechpartner für die Bürger und müssen erklären, warum die Verwaltung wieder zehn bis 15 Gründe hat, warum etwas nicht geht.“ Dennoch sei es eine „schöne Aufgabe“, die nur hin und wieder an die Nerven gehe. „Ich hoffe, das kommt bei Ihnen etwas später.“

Robert Philipp steht selbst vor einer Wahl. In gut sieben Wochen werden die Fürstenberger entscheiden, wer für die nächsten acht Jahre ihr Bürgermeister sein wird. „Am 2. September oder nach einer Stichwahl am 23. September werden wir wissen, wer Ihr Ansprechpartner für die Zukunft ist“, sagte er. „Ich stelle mir regelmäßige Treffen mit den Ortsvorstehern vor, um herauszufinden, wo es hapert.“

Haushaltsplanung steht an

In den Ortsteilen wird nun über die Wünsche für das nächste Jahr zu entscheiden sein. Die Ortsvorsteher sollen demnächst Vorschläge für die Haushaltsplanung 2020 einreichen. Das ist eine der Aufgaben, die in der Brandenburger Kommunalverfassung geregelt sind. Das Mitspracherecht bei Entscheidungen, die den eigenen Ortsteil betreffen, gehört ebenfalls dazu.

Straßenbau und Grünschnitt

Die Themen ähneln sich. Der lückenhafte Mobilfunk ist beispielsweise ein Ärgernis, das sich nicht so leicht aus der Welt schaffen lässt. Straßen- und Wegebau, Grünschnitt und Instandhaltung kommen immer wieder vor. In Altthymen beispielsweise sind die Bankette der schmalen Zufahrtsstraße ausgespült. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung und Warnbaken sind nicht das, was sich Manfred Saborowski als Lösung vorstellt. „Ein Ärgernis seit Jahren“, sagt er, möchte aber auch hinzufügen, dass sich in der Vergangenheit einiges in dem kleinen Ortsteil getan hat. „Man sieht immer nur das, was gerade nicht in Ordnung ist.“

Die Zusammenarbeit mit dem Haus des Gastes steht für den Himmelpforter Ortsbeirat ganz oben auf der Agenda. Nach dem Betreiberwechsel gibt es bereits erste Kontakte und Ideen, wie die Zusammenarbeit gestaltet werden kann, berichtet Lutz Wilke. Er ist froh, dass die neue Betreiberin Elke Schmälzle „sehr aufgeschlossen“ ist.

Die nächste Stadtverordnetenversammlung findet am 22. August, in der Woche vor der Bürgermeisterwahl, statt. Die Ortsvorsteher haben ein sogenanntes aktives Teilnahmerecht, wenn es um die Belange ihres jeweiligen Ortsteiles geht.

Von Martina Burghardt

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