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Fürstenberg Kameraden räumen umgestürzte Bäume von der Straße
Lokales Oberhavel Fürstenberg Kameraden räumen umgestürzte Bäume von der Straße
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16:41 10.02.2020
Auf der Straße zwischen Gransee und Großwoltersdorf musste die Feuerwehr einen Baum zersägen, der bei dem Sturm umgestürzt war. Quelle: Bert Wittke
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Oberhavel

Das Sturmtief „Sabine“ ist in der Nacht zu Montag mit relativ glimpflichen Folgen über den Norden des Kreises Oberhavel hinweggezogen. „Es war verhältnismäßig entspannt“, sagte Zehdenicks Stadtbrandmeister Gerd Leege. In Krewelin und Mildenberg hätten zusammen drei umgekippte Bäume weggeräumt werden müssen. Gegen 17.30 Uhr sei zwischen Krewelin und Zehdenick eine Baumkrone abgebrochen und auf die Straße gefallen. Anschließend sei dort ein Pkw hineingefahren. Es blieb zum Glück beim Sachschaden. Am späten Abend gegen 22.50 Uhr wurde ein Brand in einem Wohnblock in der Zehdenicker Ringstraße gemeldet. 35 Feuerwehrleute aus Zehdenick, Mildenberg und Krewelin hätten eine in Brand geratene Haustür löschen müssen. Gegen 23.45 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Personen kamen nicht zu Schaden.

Mehrere umgekippte Bäume im Amt Gransee und Gemeinden

Dem Amt Gransee und Gemeinden hat die Sturmnacht nach Auskunft von Amtsbrandmeister Andreas Pahlow ebenfalls ein überschaubares Szenario beschert. In der Zeit ab 19.30 Uhr am Sonntagabend bis zum Montagmorgen seien neun Einsätze zu bewältigen gewesen. Dabei galt es fast ausschließlich, umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste zu beräumen. Die Einsatzorte hätten sich entlang einer Nord-Süd-Achse verteilt. Als Beispiele nannte Andreas Pahlow Neuglobsow, Dannenwalde, Gransee, Altlüdersdorf, Wentow und Buberow. Auch im Gebiet des Amtes Gransee und Gemeinde kamen keine Personen zu Schaden. In den frühen Morgenstunden wurden die Kameraden zu einem Verkehrsunfall auf der B 96 zwischen Altlüdersdorf und Neulüdersdorf gerufen. Dort war ein Lkw von der Straße abgekommen und hatte sich auf dem vom Regen aufgeweichten Seitenbankett verkeilt. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Kameraden waren bis zum Eintreffen von Bergungskräften eingesetzt, um den fließenden Verkehr zu sichern. Ob der Lkw womöglich durch eine Windböe von der Fahrbahn getragen wurde, ist noch unklar.

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Feuerwehren aus Himmelpfort und Blumenow im Einsatz

In Fürstenberg rückte die Feuerwehr sturmbedingt zweimal aus. In Himmelpfort stürzte ein Baum in eine Telefonleitung, in Blumenow kippte ein Baum in eine Stromleitung. An den Unglücksorten waren jeweils die freiwilligen Feuerwehren im Einsatz sowie die Drehleiter aus Fürstenberg. Hinzu gesellten sich Mitarbeiter der Telekom und des Stromversorgers Edis.

Zwischen Gutengermendorf und der B 96 stürzte ein Baum auf die Straße und musste von Feuerwehrleuten zersägt werden. Quelle: Bert Wittke

Die Gemeinde Löwenberger Land meldete während des Sturmtiefs den Einsatz von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gutengermendorf/Häsen. Die Feuerwehrleute mussten an der Straße von der Ortschaft Gutengermendorf zur Auffahrt auf die Bundesstraße 96 einen Baum von der Fahrbahn räumen.

Von Bert Wittke