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Oberhavel „Gemeinsam statt einsam“
Lokales Oberhavel „Gemeinsam statt einsam“
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00:35 27.04.2018
Der neu gewählte Vorstand der Mühlenbecker Volkssolidarität (v.l.) : Ingrid Jank, Eleonore Pohnke, Karin Schultz, Jutta Rüdiger, Horst Tammer und Loni Teichfischer. Es fehlt Inge Berschneider.
Der neu gewählte Vorstand der Mühlenbecker Volkssolidarität (v.l.) : Ingrid Jank, Eleonore Pohnke, Karin Schultz, Jutta Rüdiger, Horst Tammer und Loni Teichfischer. Es fehlt Inge Berschneider. Quelle: Ulrike Gawande
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Mühlenbeck

„Miteinander – füreinander“ ist das Motto der Volkssolidarität, deren Landesverband in Brandenburg rund 40 000 Mitglieder angehören, davon 2 300 in Oberhavel. Doch die Mitgliederzahlen sind rückläufig. Man hat Schwierigkeiten neue und vor allem jüngere Mitglieder für die Gemeinschaft zu gewinnen.

139 Mitglieder gehören zur Ortsgruppe

Ein wenig anders sieht das im Ortsverband Mühlenbeck aus, bei dem am Montag im Mühlentreff die Jahresversammlung mit Neuwahl des Vorstandes stattfand. Unter dem Credo „gemeinsam statt einsam“ gehören 139 Mitglieder zu dem Verein, der die Ortsgruppenteile Mühlenbeck, Mönchmühle, Feldheim und Summt umfasst. Man ist stolz auf die stabile Mitgliederzahl, auch wenn man auch hier sich über mehr Mitglieder freuen würde. Denn „ein starker Mitgliederverband hat mehr Gewicht bei der Interessenvertretung“, ist Eleonore Pohnke, alte und neue Vorsitzende der Ortsgruppe, überzeugt. „Wir konnten die Mitgliederzahl halten, weil wir über die Interessengruppen immer wieder Neuzugänge haben.“

Mehrere Interessengruppen

Wie Ingrid Jank, die zwar seit Anfang der 90er Jahre in Mönchmühle lebt, aber erst jetzt zur Volkssolidarität hinzugestoßen ist und nun den Posten der Kassenführerin übernommen hat. Sie wolle sich einbringen, gern wieder eine Aufgabe übernehmen, hatte die 69-Jährige in einer kleinen Vorstellungsrunde vor der Vorstandswahl erklärt. So gibt es bei der Volkssolidarität im Ort die Mühlentänzer und die Gymnastikgruppe, die sich wöchentlich treffen. Einmal im Monat werden Brett- und Kartenspiele ausgepackt und es wird gekegelt. Alle 14 Tage trifft sich zudem die Handarbeitsgruppe.

17 Veranstaltungen im Jahr 2017

17 Veranstaltungen wurden im vergangenen Jahr durchgeführt. Durchschnittlich rund 50 Teilnehmer fanden sich dazu jeweils zusammen. Mit einer bunten Fotoshow ließ Monika Schnabel das vergangene Jahr Revue passieren. Sie hat auch seit 2016 die Vereinszeitschrift „Herbstzeitlose“ übernommen, die vier Mal im Jahr erscheint. Leider blieb nur wenig Zeit, die Fotos der vielfältigen Unternehmungen zu betrachten, weil ergänzend dazu der Rechenschaftsbericht vorgelesen wurde.

Ausflüge nach Hamburg und Breslau

Deutlich aber wurde, dass Stillstand oder Inaktivität bei der Mühlenbecker Volkssolidarität Fremdworte sind. Ob Neujahrskonzerte, Faschings- und Weihnachtsfeiern, Diskussionen mit Abgeordneten zur Bundestagswahl, Tagesausflüge zur Elbphilharmonie, zur Seniorenwoche nach Neuruppin oder in die Bergbaufolgelandschaften der Niederlausitz – es war für jeden Geschmack etwas dabei. Auf Mehrtagestour ging es 2017 nach Breslau und Heidelberg. 2018 steht eine Reise ins österreichische Salzkammergut und zum Rhein auf dem Plan.

Die Mühlentänzer tanzten auf der IGA in Berlin

Höhepunkt des letzten Jahres aber war die Teilnahme der Mühlentänzer, die 2018 ihr 20-jähriges Bestehen feiern, auf einer Seniorentanzveranstaltung auf der IGA in Berlin. „Ich hätte nicht gedacht, dass 1000 Menschen zusammen tanzen können. es war beeindruckend und sehenswert“, erinnert sich schwärmend die Vorsitzende an die eindrucksvolle Vorführung.

Von Ulrike Gawande

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