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Glienicke Ein Ständchen des Kapitäns
Lokales Oberhavel Glienicke Ein Ständchen des Kapitäns
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01:16 30.03.2019
Martin Beyer ist seit mehr als 5555 Tagen Vorsitzender der Gemeindevertretung Glienicke. Quelle: Sebastian Morgner
Glienicke

Seit über 5555 Tagen ist der gebürtige Hamburger Martin Beyer (CDU) quasi der Kapitän auf der Brücke der Glienicker Gemeindevertretung. „1000 Tage weniger als der frühere Kanzler Helmut Kohl“, sagte er. Grund genug, dem Jahresempfang, der am Mittwochabend mit 180 geladenen Gästen in der Mensa des Neuen Gymnasiums Glienicke stattfand, ein maritimes Flair zu geben. „Volle Kraft voraus“.

Für musikalische Seemannsgrüße sorgte dabei der Shantychor Reinickendorf und auch Martin Beyer steuerte mit dem Lied „Die Reise nach Helgoland“ ein besonderes Ständchen zu dem maritimen Abend bei. Höhepunkt waren jedoch die Auszeichnungen der Ehrenamtlichen, das Bürgermeister Hans. G. Oberlack (FDP) würdigte. So erhielt Karin Kohn, die ehemalige Leiterin des Seniorenclubs, die erstmalig von der Gemeinde verliehene Ehrenplakette und eine Urkunde für ihre bürgerschaftlichen Verdienste. „Karin Kohn leitete elf Jahre lang den Seniorenclub und war in diesem Zeitraum die gute Seele der Einrichtung“, dankte der Bürgermeister der Seniorin. Sie habe ihre Aufgaben immer mit viel Engagement und Herzblut ausgeführt und setze sich noch heute in ihrer Freizeit für die Belange älterer Menschen in Glienicke in.

Eine weitere Auszeichnung erhielten die Mitglieder der Willkommensinitiative des Ortes. „Für unsere Gemeinde ist es wichtig zu wissen, dass es hier Menschen gibt, die Verantwortung übernehmen und zupacken, wo es nötig ist. Deshalb ist es gut, diese Bürger und ihre Leistungen zu würdigen“, so Oberlack. Die Mitglieder der Willkommensinitiative hätten mit Menschenkenntnis und Menschlichkeit zur Integration anerkannter Flüchtlinge beigetragen.

In seinem Jahresrückblick hob Martin Beyer die Maßnahmen der Gemeinde in der Verkehrspolitik hervor. „Es ist eine ganz große Freude, dass ab dem 1. April der Kiezbus seinen zweijährige Probebetrieb aufnimmt.“ Er erleichtere die Erreichbarkeit des S-Bahnhofes Frohnau. „Unsere Gemeinde lässt sich diese Anbindung immerhin 885 000 Euro kosten“, so Beyer nicht ohne Stolz.

Von Ulrike Gawande

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