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Glienicke Glienicke: Eltern fordern mit Petition sichere Schulwege
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00:21 07.01.2019
Online-Petition für einen sicheren Schulweg in Glienicke.
Online-Petition für einen sicheren Schulweg in Glienicke. Quelle: Helge Treichel
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Glienicke

In der Schulkonferenz der Grundschule Glienicke wurde beschlossen, das Thema der Verkehrssicherheit auf den Schulwegen in Glienicke beim Landrat in Oranienburg vorzubringen. Auslöser ist ein Unfall im vergangenen Herbst, bei dem eine Schülerin verletzt wurde, berichtet Schulelternsprecher Martin Jablonski-Zimare im Namen aller Elternsprecher. Hinzu kämen aber auch weitere gefährliche Situationen im Alltag, die häufig nur durch glückliche Umstände nicht zu weiteren Verletzten geführt hätten.

Die Elternsprecher möchten daher das bisherige Engagement der Gemeinde mit einer Online-Petition unterstützen. Darin fordern die Elternvertreter das Errichten einer Ampelanlage im Kreuzungsbereich Märkische Allee/Hauptstraße/Lessingstraße sowie einen Zebrastreifen in der Schönfließer Straße auf Höhe des Neuen Gymnasiums Glienicke (NGG). Darüber hinaus müsse die von der Gemeinde bereits seit Juli 2018 angefragte Neubewertung der Verkehrssituation in Glienicke endlich erfolgen, um weitere Maßnahmen daraus abzuleiten und umzusetzen. Interessenten finden die Petition auf www.openpetition.de/!SchulwegGlienicke.

Knapp 180 Unterstützer hatten sich seit dem Start der Aktion am 29. Dezember bereits registrieren lassen. „Für mindestens zwei Monate werden wir Unterschriften sammeln, die wir dann im Anschluss mit an den Landrat übergeben wollen“, so Jablonski-Zimare. Die Verkehrssicherheit auf den Schulwegen in Glienicke/Nordbahn werde bereits seit Jahren in verschiedenen Gremien der Schule und Gemeinde angemahnt und als unzureichend beschrieben. Bisher sei durch den Landkreis keine erkennbare Verbesserung auf den Weg gebracht worden, obwohl bereits konkrete Forderungen erhoben wurden.

Glienicke sei auf Grund seiner Lage eine besonders betroffene Gemeinde: Viele Einwohner würden selbst nach Berlin pendeln. Und gleichzeitig ist Glienicke Durchfahrtsort für umliegende Kommunen, aus denen auch nach Berlin gependelt werde – mit steigender Tendenz, insbesondere zu den Stoßzeiten. Betroffen seien besonders die Hauptachsen Hauptstraße und Schönfließer Straße, in denen es auf Grund des starken Verkehrs immer wieder zu Unfällen mit Personenschaden und vielen gefährlichen Beinahe-Unfällen kommt. Martin Jablonski-Zimare: „Die Information, die wir der MAZ vom 19. Oktober 2018 entnommen haben, dass für ein Handeln noch nicht ausreichend Unfälle mit Personenschäden registriert wurden, empfinden wir als zynisch und der Situation nicht angemessen.“

Von Helge Treichel

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