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Gransee Gymnasiasten starten 15. Benefizlauf
Lokales Oberhavel Gransee Gymnasiasten starten 15. Benefizlauf
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17:54 21.08.2019
Start zum 15. Benefizlauf des Strittmatter-Gymnasiums Gransee. Quelle: Uwe Halling
Gransee

Jede Runde zählt beim Benefizlauf des Strittmatter-Gymnasiums Gransee. Denn für jede Runde zahlen Sponsoren eine vorher vereinbarte Summe für den guten Zweck: die ASB-Klinik Dippakunda bei Serekunda in Gambia.

Zum 15. Mal gingen am Mittwochvormittag Schüler, Lehrer, Grundschul- und Kindergartenkinder an den Start. „Ich bin wirklich beeindruckt, wie der gute Zweck die Schule und die Gemeinde zusammenbringt“, sagte die neue Schulleiterin Alexandra Flaig, die das erste Mal diesen Aktionstag eröffnen konnte.

500 Teilnehmer laufen für den guten Zweck

Etwa 430 Schüler lernen derzeit am Gymnasium. An den Start gingen insgesamt etwa 500 Läufer, darunter Kinder von fünf Grundschulen aus Gransee, Zehdenick und Menz, von der Kita Bärenwald, Kommunalpolitiker wie Landrat Ludger Weskamp, auch ehemalige Schüler und Lehrer des Gymnasiums. Uwe Zietmann, der Schulleiter im Ruhestand, hatte seine zwölf Runden geschafft. „Ich bin mein eigener Sponsor“, verriet er. Ansonsten müssen sich die Teilnehmer vor dem Lauf jemanden suchen, der sich an der Spendenaktion beteiligt.

Vorbereitung auf den 15. Benefizlauf des Strittmatter-Gymnasiums Gransee. Quelle: Uwe Halling

Einer, der sich über die große Resonanz besonders freut, ist Matthias Bormeister, Zahnarzt in Gransee und Vereinsvorsitzender von „Ärzte helfen“. Der seit zehn Jahren bestehende Verein unterstützt mit dem Spendengeld die afrikanische Klinik. „In dieser schnelllebigen Zeit kontinuierlich und nachhaltig Hilfe zu leisten ist das Wichtigste“, so Matthias Bormeister. Erst nach und nach hätten die Ärzte dort, darunter zwei deutsche Frauen, begriffen, dass man sich auf die Hilfe aus Gransee verlassen könne, berichtete er.

Die neue Schulleiterin Alexandra Flaig eröffnet den 15. – und ihren ersten – Benefizlauf des Strittmatter-Gymnasiums Gransee. Quelle: Uwe Halling

Erst Anfang der Woche hat er mit seiner Kollegin telefoniert und über das nächste Hilfsprojekt gesprochen. Dringend gebraucht werden immer Medikamente, Verbrauchsmaterial und OP-Zubehör. Im vorigen Jahr konnte mit der bis dahin großen Summe, die bei der Benefizveranstaltung erlaufen worden war, ein moderner Röntgenapparat angeschafft werden.

Spendensumme wird im Oktober bekanntgegeben

Wie viel Geld diesmal zusammengekommen ist, wird sich erst in den nächsten Wochen herausstellen. Voraussichtlich am 2. Oktober soll die Summe öffentlich bekannt gegeben werden. Anfang 2020 soll das nächste Projekt gestartet werden. Zu den Unterstützern zählt unter anderem das Oranienburger Pharmaunternehmen Takeda, das erneut eine Spendensumme in Höhe von 5000 Euro in Aussicht stellte.

„Der Benefizlauf hat inzwischen ein Format erreicht, das ist mehr als bemerkenswert“, sagt Matthias Bormeister und meint damit vor allem die kontinuierliche Motivation der Teilnehmer. „In dieser oberflächlichen Zeit ein Leuchtturm.“

Votum wird jährlich erneuert

Einen Beitrag zur Motivation leistet Matthias Bormeister selbst. In den neuen siebten Klassen hielt er in der vergangen Woche Vorträge über das, was mit dem Geld aus dem Benefizlauf in dem Krankenhaus in Gambia erreicht werden kann. Jedes Jahr, auch das findet er wichtig, wird das Votum der Schüler, den Benefizlauf fortzusetzen, erneuert.

Klassenweise waren die Anmeldezettel der Schüler eingesammelt worden. Lehrer Michael Baumann und weitere Helfer quittierten am Rande der Laufstrecke die absolvierten Runden. Gestartet wurde in verschiedenen Altersstufen, die Zeit von einer halben Stunde konnte von den sogenannten Ultra-Läufern nach entsprechender Anmeldung überschritten werden. Alexander Dehne, ein ehemaliger Schüler, hatte sich 100 Runden vorgenommen.

Soccer-Anlage und Klassenwettkampf

Am Rande des Stadions hatte der Jugendtreff 92 aus Fürstenberg seine aufblasbare Soccer-Anlage aufgebaut. Künftige Sportassistenten der Beruflichen Schule für Sport und Soziales Lindow der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg (ESAB) organisierten den Klassenwettkampf, unter anderem im Drei-Bein-Parcours und Bowling mit Medizinbällen. „An vier Stationen sammeln die Teams ihre Punkte“, erklärte Moritz Rüffreck (17). Die Sieger werden zu einem Wandertag zur Beruflichen Schule nach Lindow eingeladen.

Von Martina Burghardt

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