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Gransee Neue Ausstellung im Ruppiner Tor
Lokales Oberhavel Gransee Neue Ausstellung im Ruppiner Tor
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18:26 30.08.2019
Burkhard Morawietz mit seiner Enkelin Josephine Thiele beim Aufbau der Ausstellung in Gransee. Quelle: Uwe Halling
Gransee

Wer seine Werke gesehen hat, staunt meist über deren Vielseitigkeit. Burkhard Morawietz hat vor etlichen Jahren mit dem Malen begonnen, aber er lässt sich gern von allem Schönen inspirieren, wie er sagt. „Ich bin total neugierig“, beschreibt er sich und erklärt damit, warum er immer wieder etwas Neues ausprobiert.

Der 61-Jährige lebt in Altlüdersdorf, ist verheiratet, hat zwei Kinder, vier Enkel und das Glück, etwas von seinem Talent vererbt zu haben. Die 17-jährige Enkelin Annabell ist beispielsweise wie er Mitglied im Verein Kunstfreunde Zehdenick. Die 21-jährige Josephine unterstützt ihn bei allem Organisatorischen, wie jetzt auch beim Aufbau der Ausstellung in den Räumen im Ruppiner Tor.

Malkurse und Ausstellungen

Am Montag um 15 Uhr findet dort die Vernissage statt. Es ist nicht seine erste Ausstellung. Burkhard Morawietz nahm seit 2012 an Malkursen der Volkshochschule bei Elfi Klepsch teil. Sie war es auch, die ihn aufforderte, seine Werke zu zeigen. So nahm er an Gemeinschaftsausstellungen der Kunstfreunde teil, war im Partnerkreis in Polen, in diesem Jahr auch beim zweiten Kunstfest Birkenwerder-Hohen Neuendorf auf dem Skulpturenboulevard. Seit 2017 ist er Mitgestalter des Granseer Kunst- und Handwerkermarktes.

„Ich will Leute erreichen“, sagt er über seine Motivation, an die Öffentlichkeit zu gehen. Und er sieht nicht alles bitter ernst. „Es ist auch schön, wenn man über eine Sache schmunzeln kann“, so Burkhard Morawietz. „Kitsch? Putzig? Nichts dagegen“, sagt er.

Handwerklich und künstlerisch begabt

Dass er so viele Dinge ausprobiert, hat auch mit seinem handwerklichen Geschick zu tun. Von Beruf ist der Frührentner Burkhard Morawietz nämlich Zerspaner, Schlosser, Heizungs- und Lüftungsbauer. Vermutlich rührt daher die Idee, Figuren aus Wasserleitungsrohren zu bauen.

Die Kunst, so sagt er, habe ihn nach seiner Krankheit ins Leben zurückgeholt. Er ist besonders froh, dass seine Frau hinter ihm steht und ihn unterstützt, bei allem was er tut. Erst in diesem Jahr hat er in Altlüdersdorf ein Atelier eröffnet. 120 Besucher beim Tag des offenen Ateliers – das war eine schöne Bestätigung für seine Arbeit.

Ausstellung geht bis Oktober

Dass er jetzt in Gransee ausstellen kann, macht ihn „stolz und glücklich“. Er schwärmt von dem Ambiente und der Architektur der Räume im Ruppiner Tor. Bis 20. Oktober werden seine Werke unter dem Motto „Kreative Art 34“ dort zu sehen sein. Wer nicht bei der Vernissage dabei sein kann: Den Schlüssel für die Ausstellungsräume können sich Besucher in der Tourist-Information oder im Lesecafé abholen.

Von Martina Burghardt

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