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Gransee Haushalt 2020 für das Amt beschlossen
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16:42 27.11.2019
Eine Investition aus diesem Jahr: Der Straßenbau in Wendefeld bis zur Bundesstraße 96 ist so gut wie abgeschlossen. Am Freitag findet die offizielle Übergabe statt. Quelle: Uwe Halling
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Gransee

Das Amt Gransee und Gemeinden plant für das Jahr 2020 Investitionen in einer Gesamthöhe von etwa 2,6 Millionen Euro: angefangen von neuer PC-Technik und Software für die Verwaltung über Laptops für Kitas, Wlan für die Feuerwehr Sonnenberg und einen Cloud-Server. Die größte Investition ist jedoch derzeit der Bau der Kita Zwergenland. Mit 5,7 Millionen Euro Gesamtkosten rechnet man, die entsprechenden Summen sind für die nächsten beiden Jahre eingeplant. Der Amtsausschuss hat den Haushalt am Montagabend einstimmig beschlossen.

Für die freiwilligen Feuerwehren will das Amt Ausrüstungsgegenstände und Schutzbekleidung für mehr als 100.000 Euro anschaffen. Ersetzt wird 2020 das alte Feuerwehrfahrzeug in Meseberg, das neue soll 370.000 Euro kosten. 185.000 Euro an Fördermitteln werden dafür erwartet.

40 000 Euro sind im nächsten und auch den darauffolgenden Jahren für die Verbesserung der stationären Löschwasserversorgung vorgesehen. Für jede der Schulen im Amt sind in den kommenden Jahren über die Summen für die Ausstattung hinaus Geld für die sogenannte Medienoffensive, also die Anschaffung von Hardware, eingeplant. Dafür gibt es eine 90-prozentige Förderung.

Rücklage entwickelt sich positiv

Im Investitionsbereich rechnet das Amt 2020 mit Einnahmen von 1,6 Millionen Euro. Das Defizit in Höhe von 990 000 Euro soll mit einem Kredit in Höhe von 960 000 Euro gedeckt werden.

Im Finanzhaushalt plant das Amt für 2020 ein Jahresdefizit in Höhe von knapp 46.000 Euro ein. Über die Jahre von 2014 bis zum Ende des Planungszeitrums 2023 gesehen ist die Rücklagenentwicklung jedoch positiv. „Das liegt daran, dass das Amt regelmäßig investiert, so dass der Werterhalt gewährleistet ist“, so Fachbereichsleiter Nico Zehmke.

Das Haushaltsjahr 2019 wird voraussichtlich mit einem Bestand von 412.000 Euro abgeschlossen, also mit einem Plus. Um den Liquiditätsabfall bei ständigen Investitionen abfedern zu können, wurden eine Kreditaufnahme und die Anhebung der Amtsumlage von 32,5 auf 35 Prozent beschlossen. Das gilt voraussichtlich bis 2023. Für das Jahr 2020 bedeutet dies, dass die Stadt Gransee und die Gemeinden insgesamt 256.000 Euro mehr einzahlen.

Kredit wird nötig sein

Im Zusammenhang mit der Verwaltungstätigkeit und Tilgung von Krediten erklärte Nico Zehmke, dass bereits für 2019 eine Kreditaufnahme in Höhe von 2,2 Millionen Euro geplant war. „Wir werden auch 2020 nicht ohne Kreditermächtigung auskommen“, erläuterte er. Im Finanzhaushalt stehen demnach 10,7 Millionen Euro an Einzahlungen 10,4 Millionen Euro an Auszahlungen gegenüber.

Aus der Verwaltungstätigkeit gibt es immer noch einen Überschuss von 153.000 Euro. „Das heißt, wir können uns die Kredite auch über den Finanzplanzeitraum hinaus leisten“. Der Finanzmittelbestand Ende 2023 beträgt voraussichtlich etwa 800.000 Euro, „den wir auch im Amt brauchen“, so Nico Zehmke. Nach Investitionen in Kitas und Feuerwehren werde man sich der Schulentwicklung widmen.

„Wir haben die Kreditbelastung im Amt zurückgefahren und seit 2004 keine neuen Kredite aufgenommen“, sagte Amtsdirektor Frank Stege. „Und wir gelten als finanzstarke Kommune. In den nächsten Jahren investieren wir fast 40 Millionen Euro für die Daseinsvorsorge.“

Von Martina Burghardt

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