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Gransee Erster Spatenstich für Gemeindezentrum
Lokales Oberhavel Gransee Erster Spatenstich für Gemeindezentrum
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18:48 30.10.2019
Beim ersten Spatenstich für das neue Gemeindehaus Seilershof. Der alte Konsum wird nun umgebaut. Quelle: Uwe Halling
Seilershof

Mehr als 25 Jahre steht der alte Konsum in Seilershof schon leer. Aber jetzt bekommt das Gebäude eine neue Bestimmung. Der symbolische erste Spatenstich für das Gemeindezentrum wurde Mittwochnachmittag gefeiert. „Jahrelang haben wir darum gekämpft“, erinnerte Amtsdirektor Frank Stege an die Bemühungen der Seilershofer, einen vernünftigen Gemeinschaftsraum zu bekommen.

Ortsvorsteher Heinz-Dieter Kakuschke kennt die Planung für das neue Gemeindezentrum. Der Ortsbeirat hat daran mitgewirkt. Quelle: Uwe Halling

Es sei eine Selbstverständlichkeit, dass in Gransee auch etwas für die Gemeinden getan werde, so Bürgermeister Mario Gruschinske. Er und weitere Stadtverordnete nahmen an dem feierlichen Auftakt der Bauarbeiten teil. „Wir hoffen, dass Sie Leben in das Haus bringen und dass es ein schöner Veranstaltungs- und attraktiver Spielort wird“, so der Bürgermeister. Auch Ortsvorsteher Heinz-Dieter Kakuschke ist froh, dass es nach langem Warten jetzt losgeht. 225 Einwohner hat Seilershof zurzeit. Nicht alle seien von dem Bauvorhaben überzeugt, sagte er.

Platz für Romméclub und Sport

Dafür freut sich unter anderem der Romméclub. Bis zu 18 Frauen treffen sich jeden zweiten Freitag im Monat in einem Privathaus, wie Doris Prellwitz berichtete. Und sie weiß, dass die Frauen von Seilershof unbedingt einen Sportclub gründen wollen. Einige Zeit werden sie sich noch gedulden müssen, für die Bauzeit sind neun Monate veranschlagt. In einem Jahr, so hoffen alle Beteiligten, kann man sicher schon das Gemeindezentrum nutzen.

Wie die Räume aufgeteilt sind, wie groß der Anbau wird, dass es eine überdachte Terrasse geben wird und wie der Grill- und der Spielplatz auf dem Gelände hinter dem Gebäude angeordnet sind, konnten die Seilershofer anhand der Bauzeichnung, die die Mitarbeiter der Amtsverwaltung zur Feier des Tages mitgebracht hatten, begutachten. Der Ortsbeirat war an der Planung beteiligt.

Firmen der Region arbeiten dran

Im Amt rechnet man mit Baukosten in Höhe von 450 000 Euro, 75 Prozent davon sind Fördermittel des Landes Brandenburg und der Europäischen Union. „Wir freuen uns, dass wir Firmen aus der Region gefunden haben“, so Frank Stege. „Region heißt für uns immer das Mittelzentrum.“

Von Martina Burghardt

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