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Gransee Stadtparlament ist arbeitsfähig
Lokales Oberhavel Gransee Stadtparlament ist arbeitsfähig
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18:32 27.06.2019
Die neue Stadtverordnetenversammlung Gransee. Quelle: Uwe Halling
Gransee

Als gute Grundlage für die Fortsetzung der Arbeit sieht Bürgermeister Mario Gruschinske (SPD) die „sehr stabilen Verhältnisse“ in der Stadtverordnetenversammlung Gransee. Die politischen Partner seien ähnlich stark vertreten wie in der vergangenen Wahlperiode. „Das Maß der Veränderung ist nicht so groß, wir sehen keine Wechselstimmung“, sagte er. „Ich freue mich sehr, dass auch in dieser Legislatur Bernd Weidemann (CDU) als mein erster Stellvertreter und Klaus Pölitz (Die Linke) als mein zweiter Stellvertreter an meiner Seite sind“, so der ehrenamtliche Bürgermeister, der sich bei der Kommunalwahl mit einer Mehrheit gegen die beiden Mitbewerber durchsetzen konnte und nun seiner zweiten Amtszeit entgegensieht.

Fraktionen gebildet

Bei der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurden sowohl die Fraktionen benannt als auch die Ausschüsse besetzt. Die CDU bildet mit sechs Stadtverordneten die stärkste Fraktion. Die SPD-Fraktion hat fünf Mitglieder, die Wählergemeinschaft Granseer Land drei und Die Linke zwei Mitglieder. Die beiden für die Piratenpartei und Bündnis 90/Die Grünen ins Stadtparlament gewählten Vertreter bilden zusammen eine Fraktion. Die Bürger für Gransee waren in diesem Jahr nicht mehr zur Wahl angetreten.

Gegen mehr sachkundige Einwohner

Kontrovers diskutierten die Stadtverordneten darüber, Ausschüsse mit mehr sachkundigen Einwohnern als stimmberechtigten Mitgliedern zu besetzen. Konkret ging es um zwei Vorschläge der Linken- sowie der Bündnisgrünen/Piraten-Fraktion. Die Stadtverordnetenversammlung stimmte dagegen. „Die von den Wählern bestimmten politischen Verhältnisse sollten sich in den Gremien widerspiegeln“, so sieht es Mario Gruschinske. Weil mit mehr Leuten ein Ungleichgewicht hergestellt worden wäre, war man dem Personalvorschlag nicht gefolgt. Dies führt dazu, dass die Bürgermeisterkandidatin Marina Hillebrand nicht mehr im Stadtparlament mitwirkt. Olaf Peter, der für die CDU als Bürgermeister kandidiert hatte, hatte sein Mandat für die Stadtverordnetenversammlung bereits zurückgegeben.

Große Investitionen zu begleiten

Aus der langfristigen Investitionsplanung für die Stadt Gransee ergeben sich nun die Aufgaben, die vor der neuen Stadtverordnetenversammlung liegen. Da wäre der Bau des Gesundheitszentrums in der Innenstadt, für das noch im Juli die Abrissarbeiten beginnen sollen. 2020 will man das „sehr große, wichtige Projekt“, so Mario Gruschinske, abschließen.

Der Ausbau des Bahnhofsgebäudes als Jugendfreizeitzentrum, der Straßenbau nach Wendefeld sind weitere große Vorhaben. Und natürlich der Klosterumbau: Mit den Planungen, den Finanzen und der künftigen Nutzung beschäftigt sich der Klosterausschuss. Mario Gruschinske wird kraft seines Ehrenamtes sowohl den Hauptausschuss als auch den Klosterausschuss leiten und ist Mitglied des Amtsausschusses.

Mehr in die Dörfer

„Alle Aufgaben unter einen Hut zu bekommen“, sieht er als persönliche Herausforderung. Dazu zählt er nicht nur die Ehrenämter, sondern auch seinen Hauptberuf und die Familie. „Das ist mir ja bisher gut gelungen, und das wird es auch in den nächsten Jahren“, sagt er. Vorgenommen hat er sich, mehr in den Dörfern, also den Ortsteilen Gransee, unterwegs zu sein. Dort sei der Zuspruch bei der Bürgermeisterwahl sehr stark gewesen.

Im Amtsausschuss sind nun vertreten: Mario Gruschinske (SPD), Uwe Valentin (CDU), René Jordan (SPD), Christin Zehmke (Granseer Land) und Klaus Pölitz (Linke).

Dem Hauptausschuss gehören an: Mario Gruschinske (SPD, Vorsitzender), Wolfram Sadowski (CDU), Thomas Schröder (CDU), Mario Tramontin (CDU), Manfred Klemt (SPD), Peter Gogol (SPD), Christin Zehmke (Granseer Land), Klaus Pölitz (Linke), Uwe Mietrasch (B90/Grüne-Piraten).

Im Finanz-, Sozial- und Kulturausschuss arbeiten mit: Andreas Hirtzel (CDU, Vorsitzender), Mario Tramontin (CDU), Andrea Suhr (SPD), Heike Holtfeuer (Granseer Land), Barbara Wetzel (Linke). Aktives Teilnahmerecht – ohne Stimmrecht – hat Frank Görden (B90/Grüne-Piraten).

Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Ordnung und Verkehr sind vertreten: Peter Gogol (SPD), Bernd Weidemann (CDI), Thomas Schröder (CDU), Martina Erdmann (Granseer Land), Uwe Mietrasch (B90/Piraten). Aktives Teilnahmerecht ohne Stimmrecht hat Klaus Pölitz (Linke).

Der Klosterausschuss wird behandelt wie der Hauptausschuss und hat deshalb ebenso viele Sitze: Mario Gruschinske (SPD, Vorsitzender), Uwe Valentin (CDU), Bernd Weidemann (CDU), Wolfram Sadowski (CDU), Andrea Suhr (SPD), Steven Roltsch (SPD), Martina Erdmann (Granseer Land), Barbara Wetzel (Linke), Frank Görden (B90/Grüne-Piraten).

Von Martina Burghardt

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