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Gransee Spatenstich für Feuerwehrgerätehaus
Lokales Oberhavel Gransee Spatenstich für Feuerwehrgerätehaus
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18:39 08.05.2019
Gemeinsamer Spatenstich für den Bau des Feuerwehrgerätehaus in Menz. Quelle: Martina Burghardt
Menz

 Die Menge der Spaten, die am Mittwochnachmittag bei dem symbolischen Auftakt der Bauarbeiten in Menz zum Einsatz kamen, könnte auch als Sinnbild dafür stehen, wie dringend und lange Kommunalpolitiker, Verwaltung und Feuerwehrleute auf diese Baustelle gewartet haben. Das Feuerwehrgerätehaus in der Seestraße, 1960 erbaut, erfüllte nicht mehr die Anforderungen. Darin, dass ein neues gebraucht wird, war man sich im Amt Gransee und Gemeinden längst einig.

Bürgermeister Wolfgang Kielblock und Löschgruppenführer Jörg Tiede beim ersten Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus in Menz Quelle: Martina Burghardt

„Zehn Jahre haben wir darum gekämpft“, sagte Stechlins Bürgermeister Wolfgang Kielblock, bevor er Löschgruppenführer Jörg Tiede zuprostete. „Ich freue mich, dass es noch in meiner Amtszeit losgeht.“

Alles musste schnell gehen

Auch wenn es nicht auf den ersten Blick so wirkt: Der Bau des Feuerwehrhauses ist ein Turboprojekt. „Innerhalb kürzester Zeit kam der Zuwendungsbescheid“, erinnerte Amtsdirektor Frank Stege an den zeitlichen Ablauf. Dann musste der Amtsausschuss eine Entscheidung treffen, das ging ebenfalls schnell. Im November kam Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter persönlich nach Menz, um den Förderscheck zu überreichen. Gut 1,7 Millionen Euro wird der Bau kosten, 630 000 Euro davon sind Fördermittel.

Lob für das Bauamt

Und damit ist auch schon der Grund klarer, warum die freiwilligen Feuerwehrleute nicht eher ein neues, modernes Domizil bekommen konnten. „Wir haben viele Projekte in Arbeit“, sagte Amtsdirektor Frank Stege und zählte den Bau der Gemeindezentren in Seilershof und Baumgarten auf, den der Kita, von Straßen und Spielplätzen. Und er lobte die „leistungsfähige Verwaltung“.

Beim ersten Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus in Menz: Roswitha Suckrow vom Bauamt Gransee bekommt Blumen von Amtsdirektor Frank Stege. Quelle: Martina Burghardt

Roswitha Suckrow, die im Bauamt für die Vorbereitung des Projektes in Menz zuständig ist, überreichte er einen Blumenstrauß. Innerhalb weniger Tage habe sie den Fördermittelantrag auf den Weg gebracht. Die Ausschreibung, der Vertrag mit dem Architekten – alles passierte in „außergewöhnlich kurzer Zeit“, wie sie bestätigte.

Neubau muss ins Dorfbild passen

Unterdes haben die Bauarbeiten in Menz bereits mit dem Abriss des ehemaligen Jugendclubs begonnen. Auch die Archäologen waren bereits vor Ort, werden aber noch einmal den Boden nach Zeugnissen der Geschichte absuchen. Dass der Neubau in das Dorfbild passt und die Kosten im Rahmen bleiben, waren die größten Herausforderungen für die Planer.

Am Montag werden die Bauarbeiter anrücken und die Baugrube ausheben. Für den Erd- und Tiefbau sind etwa drei Wochen veranschlagt. Der Rohbau könnte im Juli fertig sein. Ob die freiwillige Feuerwehr dann ein Richtfest feiert, ist noch gar nicht besprochen. Wenn alles glatt läuft, wird das Gebäude im Oktober fertig sein. Entsprechende Auflagen sind mit der Förderzusage verbunden.

Zahlreiche Gäste beim Spatenstich

Zu denen, die den Baubeginn des Feuerwehrgerätehauses in Menz feierten, gehörten auch die Vorsitzende des Amtsausschusses Christin Zehmke, ihre Stellvertreter Ingo Utesch und Ralf Wöller sowie weitere Kommunalpolitiker und Feuerwehrleute. „Ich hoffe, dass die freiwilligen Feuerwehren auch in Zukunft unterstützt werden“, sagte Ingo Utesch im Zusammenhang mit den bevorstehenden Kommunalwahlen.

Die Feuerwehr Menz ist im Jahre 1908 gegründet worden. Sie hat 28 Aktive, darunter vier Frauen und fünf Mitglieder der Ehrenabteilung.

Von Martina Burghardt

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