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Gransee Hiobsbotschaft für den Bootstourismus
Lokales Oberhavel Gransee Hiobsbotschaft für den Bootstourismus
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14:13 21.12.2017
Nichts geht mehr: Abgerutschte Betonplatten an den Kammerwänden, dazu verrottete Kopfbalken. Quelle: PresseinformationI
Kannenburg/Zehdenick

Eine Hiobsbotschaft für den Wassertourismus der Region: wegen irreparabler Schäden an den Holzspundwänden hat das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde die Sperrung der Schleuse in Kannenburg veranlasst. Für das Bauwerk besteht ein Betretungsverbot. Ein Weiterbetrieb in der kommenden Sportbootsaison sei nicht gegeben, teilt die Behörde nach einer Begutachtung durch die Bundesanstalt für Wasserbau im November 2017 mit. Bemängelt wurde dabei vor allem die fehlende Standsicherheit. Durch spontanes Versagen könnten die in der Schleuse befindlichen Boote gefährdet werden.

Die Eingangsschleuse der Templiner Gewässer muss nun bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Das dürfte massive Auswirkungen auf den Bootsverkehr der Region – vor allem aus Richtung Zehdenick haben. Mit dem Ersatzneubau der Schleuse Templin im Jahr 2005 haben sich die Templiner Gewässer zu einem attraktiven Ziel für die Freizeitschifffahrt mit bis zu 7000 Sportbooten pro Jahr entwickelt.

Dabei hat sich die Entwicklung durchaus abgezeichnet. Schon der Saisonstart zu Ostern 2017 war nur einer Notreparatur mit Unterstützung der Kollegen der Zehdenicker Außenstelle zu verdanken. Die Pfahlkonstruktion wurde notdürftig gesichert (MAZ berichtete). Es besteht daher Einvernehmen mit der Stadtverwaltung Templin, in enger Abstimmung das weitere Vorgehen für eine Ersatzinvestition der Schleuse Kannenburg voranzubringen. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung prüft derzeit die Möglichkeiten einer zeitnahen Planung für einen Ersatzneubau. Anfang 2018 will das Schifffahrtsamt die betroffene Region über die weiteren Schritte informieren.

Von MAZ-online

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