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18:33 14.05.2019
Kandidatenvorstellung für die Gemeinde Stechlin bei der Bürgerversammlung am Montag in Menz. Quelle: Uwe Halling
Menz

Die Wähler der Gemeinde Stechlin können am 26. Mai aus dem Vollen schöpfen. Für die zehn Sitze in der Gemeindevertretung gibt es 28 Bewerber. Sieben von ihnen arbeiten in dem Gremium bereits mit. Dazu kommen die Kandidaten für die Ortsbeiräte sowie zwei Bürgermeisterkandidaten. Am Montagabend stellten sie sich in der Regionalwerkstatt Menz bei einer von Bürgermeister Wolfgang Kielblock und seinem Stellvertreter Diethelm Ronneberger organisierten Bürgerversammlung vor. Beide treten selbst nicht mehr zur Wahl an.

Zur Gemeinde Stechlin gehören Menz, Neuglobsow/Dagow und Dollgow mit den zugehörigen Ortsteilen Güldenhof, Neuroofen und Schulzenhof.

Wählergemeinschaften und Parteien

Bis auf einen Einzelbewerber gehören sämtliche Kandidaten Parteien und Wählergemeinschaften an. Die SPD hat für die Gemeindevertretung drei Kandidaten aufgestellt, die sich gleichzeitig für den Ortsbeirat Menz bewerben. Bei Bündnis 90/Die Grünen ist es ein Kandidat. Auf der Liste der Wählergemeinschaft Begegnungsstätte Stechlin stehen fünf Kandidaten, darunter Michael Curio, der Bürgermeister werden will. Für die Wählergemeinschaft Heimatverein/Dollgower Bürger bewerben sich sechs Kandidaten, unter ihnen Roy Lepschies für das Bürgermeisteramt.

Die Wählergemeinschaft FFW/Menzer Bürger schickt vier Kandidaten ins Rennen, die Wählergemeinschaft Unabhängige Stechliner zwei. Sechs Bewerber bietet die Wählergemeinschaft Heimatverein Neuglobsow auf.

Elf Kandidaten für drei Sitze im Ortsbeirat

Für die jeweils drei Sitze in den Ortsbeiräten stehen mehr als genügend Kandidaten zur Verfügung: In Dollgow sind es vier, in Menz acht und in Neuglobsow sogar elf Kandidaten.

Sowohl Einwohner, die schon lange in der Gemeinde Stechlin leben, als auch Zugezogene wollen sich für das Gemeinwohl engagieren. Manche haben eine genaue Vorstellung, andere blieben bei der Vorstellung allgemein. Solvig Schwarz aus Dollgow, ein Neuling in der Kommunalpolitik, sagte beispielsweise: „Auch ich will mich in Stechlin weiter wohlfühlen.“ Für eine „konstruktive und sachliche Arbeit“ und den Erhalt der Infrastruktur will sich Frank Schubert aus Menz einsetzen. Kerstin Borret aus Neuglobsow will ihre Erfahrungen in der Kommunalpolitik einbringen, den Kontakt zu den Menschen und die Traditionen pflegen und den Tourismus weiterentwickeln. Für ein engeres Miteinander der Ortsteile sprachen sich mehrere Kandidaten aus.

In der Diskussion mit den Bürgern mussten vor allem die beiden Bürgermeisterkandidaten Rede und Antwort stehen. Michael Curio (69) lebt mit Unterbrechungen seit 1985 in Neuglobsow. 1990 wurde er Bürgermeister des Ortes. Bis zur Rente war er im Bezirksamt Berlin-Mitte für die Bürgerbeteiligung zuständig. Roy Lepschies (48) lebt seit 21 Jahren in Dollgow. Er ist von Beruf Gleisbaumaschinist, arbeitet seit 22 Jahren im Ziegeleipark Mildenberg, seit neun Jahren als Leiter.

Michael Curio, Bürgermeisterkandidat in der Gemeinde Stechlin. Quelle: Uwe Halling

Ob sie den Dorfverein Menz und den Erhalt der Heimatschule unterstützen, wurde die beiden Kandidaten unter anderem gefragt. Beide sagten das zu. „Die Heimatschule muss ein Treffpunkt bleiben “, sagte Michael Curio. „Alle Vereine gehören unterstützt", so Roy Lepschies. Unter deren Regie finde das Dorf- und Kulturleben statt.

Die Transparenz der Arbeit der Gemeindevertretung und die Beteiligung der Bürger an den Entscheidungsprozessen nahmen während der Fragestunde größeren Raum ein. Beide Kandidaten sind daran interessiert. Ob sie regelmäßige Bürgersprechstunden oder Einwohnerversammlungen abhalten oder eine andere Form dafür finden, wird sich zeigen.

Roy Lepschies, Bürgermeisterkandidat in der Gemeinde Stechlin. Quelle: Uwe Halling

„Die Bürger sprechen uns überall an“, gab Gemeindevertreter und Ortsbeiratsmitglied von Dollgow Egon Brehe zu bedenken. Bei den öffentlichen Versammlungen gebe es immer Möglichkeiten, sich Gehör zu verschaffen.

Zum belastenden Lkw-Durchgangsverkehr kann sich Roy Lepschies vorstellen, „eine Verkehrsberuhigung hinzubekommen“. Michael Curio merkte an, dass Verkehrsberuhigung auch andere Straßen in der Gemeinde betreffe.

Dazu konnte Wolfgang Kielblock noch eine gute Nachricht beisteuern. Spätestens Anfang Juni wird in der Berliner Straße und in der Rheinsberger Straße die Geschwindigkeit für Lkws auf 30 km/h herabgesetzt.

Von Martina Burghardt

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