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Gransee Gransee ist gegen Gasbohren
Lokales Oberhavel Gransee Gransee ist gegen Gasbohren
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17:37 25.03.2019
Protestaktion am 11. März  in Zehdenick gegen die geplante Erdgasförderung.
Protestaktion am 11. März in Zehdenick gegen die geplante Erdgasförderung. Quelle: Martina Burghardt
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Gransee

Sowohl die geplanten Untersuchungen als auch der mögliche Abbau von Erdgas stoßen in Gransee auf Ablehnung. In einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme haben sich die ehrenamtlichen Bürgermeister der Gemeinden des Amtes Gransee sowie der Amtsdirektor und die Amtsausschussvorsitzende klar positioniert. In der Stadtverordnetenversammlung und in den Gemeindevertretungen sowie im Amtsausschuss sollen dazu entsprechende Beschlüsse gefasst werden.

Schon 2014 und 2015 abgelehnt

„Die Inhalte sind mit den Städten Templin, Fürstenberg und Lychen abgestimmt“, heißt es in der Stellungnahme. Eine Abstimmung mit der Stadt Zehdenick steht noch aus. Das Amt Gransee und Gemeinden hatte seine ablehnende Haltung bereits 2014 und dann noch einmal 2015 in dem „Verfahren zur Erteilung einer Erlaubnis zur Aufsuchung von bergfreien Bodenschätzen zu gewerblichen Zwecken für das Erlaubnisfeld ,Zehdenick-Nord’ durch das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe“ kundgetan.

Teile von Gransee wären betroffen

Das betreffende Gebiet erstreckt sich im Wesentlichen über das Gemeindegebiet der Städte Templin und Zehdenick, verläuft jedoch auch über Teile der Stadt Gransee und der Gemeinden Schönermark, Großwoltersdorf und Sonnenberg.

Argumentiert wurde vor fünf Jahren mit den „Aktivitäten in den Bereichen wirtschaftsorientiertes Regionalmanagement, Standortmarketing und Tourismusförderung“. Sorge bereitet den Granseern die Auswirkungen auf Natur und Umwelt. Die Stabilisierung der Bevölkerung und des Tourismus würden dadurch gefährdet.

Von Martina Burghardt