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Gransee Frank Bommert (CDU): „Wir arbeiten an einem starken Landkreis“
Lokales Oberhavel Gransee Frank Bommert (CDU): „Wir arbeiten an einem starken Landkreis“
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03:20 11.01.2020
CDU-Kreischef Frank Bommert (l.), seine Mitarbeiterin Anela Colic und CDU-Bundestagsmitglied Uwe Feiler beim Neujahrsempfang. Quelle: Robert Tiesler
Kremmen

Dass der Start in ein neues Jahrzehnt von einer starken CDU begleitet sein möge – das ist es, was Frank Bommert sich und allen anwesenden Christdemokraten beim Neujahrsempfang der CDU Oberhavel am Freitagabend auf dem Spargelhof in Kremmen wünschte. Der Kreisvorsitzende, der im Landtag zugleich als stellvertretender Fraktionsvorsitzender fungiert, würdigte die Tatsache, dass die CDU die Kreistagswahl 2019 gewonnen hat und stärkste Fraktion geworden ist, dennoch, so der selbstständige Metallbauer, „haben wir verloren“. Es sei keine vernünftige und vertretbare Koalitionsbildung mehr möglich. Dennoch, so Frank Bommert, „arbeiten wir weiter an einem starken Landkreis“. Oberhavel sei wirtschaftlich gut aufgestellt. Es seien in erster Linie Unternehmer, Bauern, Handwerker und Facharbeiter, die am Wohlstand der Region arbeiten.

Breitbandausbau bis 2023 ganz wichtig

Ganz wichtig sei der avisierte Breitbandausbau bis 2023. Dafür hätten Bund (20 Millionen), Land (16 Millionen) und Kreis (vier Millionen) rund 40 Millionen Euro bereitgestellt. Auch der Tourismus sei zu einem wichtigen Standbein der Wirtschaft geworden. Das würden wachsende Zahlen bei Übernachtungen und Tagestouristen belegen. Das Biotechnologiezentrum in Hennigsdorf gelte es weiter voranzubringen. Dabei müsse der Kreis, so CDU-Chef Frank Bommert, ein ganz wichtiges Problem lösen: Wie und wo bekomme man die dafür notwendigen Fachkräfte her.

Koalition auf Landesebene ist kein Zuckerschlecken

Auf Landesebene habe die CDU das schlechteste Ergebnis erzielt, das je bei Wahlen eingefahren wurde. Frank Bommert: „Die Stärke der AfD ist die Schwäche der CDU.“ Die Koalition mit der SPD und den Grünen sei kein Zuckerschlecken. Das habe er, so der stellvertretende CDU-Fraktionschef sehr schnell in den Verhandlungen mitbekommen. Zum Beispiel, als es um die Abstandsflächen zu neuen Windkraftanlagen ging. In der Regierung, so unterstrich Frank Bommert, müsse die CDU liefern, zumal solche wichtigen Ressorts wie Inneres und Justiz jetzt in den Händen der Christdemokraten lägen. Und wenn es Leute gebe, die kein Bleiberecht haben, müsse die Justiz dafür sorgen, dass sie abgeschoben werden. Für ganz wichtig hält der CDU-Kreischef den weiteren Ausbau einer modernen Infrastruktur. Geld dafür sei da, es fehle jedoch oftmals an den nötigen Vorplanungen. Das sei ein Versäumnis aus der Rot-Roten-Regierungszeit.

Schutz für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste

Die CDU wolle sich weiter für den Schutz von Polzisten, Feuerwehrleuten und Rettungskräften stark machen. Der Staat müsse härter durchgreifen, wenn solche Leute in Ausübung ihres Dienstes beleidigt oder sogar angegriffen werden. Sonst habe man bald niemanden mehr, der solche Dienste leistet.

Die CDU, so der Appell von Frank Bommert, müsse zu ihren Wurzeln zurück, zu denen Sicherheit und Wirtschaft gehören. Als Leiter des Wirtschaftsausschusses des Landtages wolle er seinen Beitrag dazu leisten. Zum Abschluss gab es für alle ein kleines Geschenk – ein Marzipanschwein. Dies, so Frank Bommert, sei keine Umweltsau sondern ein Glücksschwein.

Von Bert Wittke

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