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Gransee Roboter-Technik-Club bekommt am 8. November Innovationspreis
Lokales Oberhavel Gransee Roboter-Technik-Club bekommt am 8. November Innovationspreis
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19:13 29.10.2019
Ein Teil des Teams vom Granseer Roboter-Technik-Club. Quelle: Roboter-Technik-Club Gransee
Gransee

Bereits im Mai dieses Jahres sicherte sich das Team vom RTC, dem Roboter-Technik-Club Gransee, mit dem finalen Juryurteil den Gewinn des diesjährigen Innovationsförderpreises Oberhavel. Dass die elfköpfige Jury mit ihrer Einschätzung richtig lag, zeigen die Ergebnisse beim „RoboCup junior“, dem führenden und größten Wettbewerb für intelligente Roboter. Anfang Mai belegte das Team bei den Deutschen Meisterschaften den zweiten Platz.

Bei der Europameisterschaft im Juni folgte dann sogar der Gewinn des Europameistertitels in der Kategorie „on stage“ – also der Präsentation einer Bühnenshow. Die Granseer setzten sich im Finale gegen neun weitere Teams durch. Die Endrunde im RoboCup fand im Juni auf der „Ideen Expo 2019“ in Hannover statt. Die Ideen-Expo gilt als Europas größtes Jugend-Event für Naturwissenschaften und Technik.

Der Roboter, der von den Schülern Jona Domke, Philipe Herkt, Lucas Blank, Marc Lüdke und Shawn Wolff selbst gebaut und programmiert wurde, reagiert auf Sprach- und Bildbefehle. Die Maschine der Granseer ist dem Crew Interactive Mobile Companion, CIMON, der Alexander Gerst im Weltall tagtäglich begleitete, nachempfunden. Sie wurde entwickelt, um die Interaktion zwischen Mensch und Maschine im All zu testen. CIMON ist etwa fünf Kilogramm schwer, besitzt ein Display und ist in der Lage, dem Menschen zu folgen. Per Bluetooth-Netzwerk kann ein weiterer Roboter angesteuert werden.

Neben einem Preispokal wird das Team vom RTC Gransee mit seinem Betreuer Jens Richter-Mendau ein Preisgeld in Höhe von 4000 Euro für die Weiterentwicklung von CIMON erhalten. Das Preisgeld wird gemeinsam vom Landkreis Oberhavel und dem Mittelstandsverband Oberhavel bereitgestellt. Die feierliche Preisübergabe erfolgt in der kommenden Woche, am Freitag, 8. November, im Rahmen der Festveranstaltung „30 Jahre Mauerfall“ am Eduard-Maurer-Oberstufenzentrum in Hennigsdorf. Zu diesem Anlass wird das Team CIMON auf der Bühne präsentieren.

Die Jury möchte sich nochmals recht herzlich bei den drei weiteren diesjährigen Bewerbern bedanken, deren Erfindungen das Preisgericht allesamt begeistert haben: Eric Dubs mit seiner Veranstaltungs-App „pered“, Niclas Mohrin mit der Visualisierung des Franck-Hertz-Versuches und das Team evolution Bots (Elena Fehlberg, Timo Schnelle und Jan-Nicolas Rump) mit ihrem Roboter „Dobby – the house ELF“ (Evolutionary Life Facilitator) haben der Jury in diesem Jahr die Entscheidung nicht einfach gemacht, so heißt es in einer Pressemitteilung vom Dienstag.

Seit 2013 lobt der Landkreis Oberhavel alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit dem Mittelstandsverband Oberhavel einen Innovationsförderpreis aus. Die Auszeichnung soll Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene animieren, sich mit naturwissenschaftlichen oder technischen Fragestellungen zu beschäftigen und daraus innovative Ideen zu entwickeln, die dann in der Praxis umgesetzt werden.

Bei der dritten Vergabe des Innovationsförderpreises im Jahr 2017 haben die „Sauberen Kugeln“ von Julia Nerusch, Patrick Huth und Alexander Meyer vom Puschkin-Gymnasium in Hennigsdorf die Jury überzeugt. Die drei jungen Wissenschaftler hatten sich intensiv mit der Herstellung eines biologischen Waschmittels beschäftigt. Grundlage dafür war eine intensive Recherche zur Geschichte von Waschmitteln und der unterschiedlichen Waschwirkung von Saponinen und Tensiden. In wissenschaftlichen Versuchsreihen hat das Projektteam durch Freisetzung der in Efeu vorhandenen Saponine verschiedene Emulsionen aus Efeublättern hergestellt und deren Waschwirkung getestet.

Da die gewonnenen Waschmittel nur kurze Zeit haltbar sind, hat sich das Team darüber hinaus auch mit der Haltbarmachung der Waschmittel auseinandergesetzt und zwei Möglichkeiten plausibel aufgezeigt. Zum einen kann die Emulsion portioniert eingefroren werden, zum anderen besteht die Möglichkeit, diese in wasserlösliche Folie einzuschließen. Die Folie löst sich dann im Waschprozess auf. Begleitet wurden die drei Nachwuchsforscher von ihrem Betreuungslehrer André Stein.

Von MAZonline

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