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Gransee Schöne Ferien
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18:24 29.08.2017
Laola fürs Team: 30 Kinder und Jugendliche verbrachten schöne Ferientage im Camp des Fördervereins Walhof. Quelle: Rafael Noster
Menz

Dank der Unterstützung vieler Institutionen und Helfer hat der Förderverein Waldhof Zootzen auch in diesem Jahr ein Feriencamp auf die Beine gestellt, von dem die Kinder vermutlich noch lange schwärmen werden. Seit der Verein aus den Schullandheim Zootzen, das seit 2016 als Unterkunft für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge dient, ausziehen musste, sei die Arbeit des Fördervereins komplizierter geworden, teilt der Vorstand mit. Auch das Feriencamp stand auf der Kippe, weil mit dem Waldhof auch die bisherige Basis fehlt. „Die ursprünglich als Übergangslösung für wenige Wochen angekündigte Umnutzung dauert mittlerweile zwei Jahre“. Trotzdem denkt im Verein niemand ans Aufgeben.

Das Amt und Gemeinden Gransee hat den Hilferuf des Vereins gehört und das Geländes der Theodor-Fontane-Schule in Menz als Campingplatz angeboten. Dorthin konnte das Sommervergnügen in diesem Jahr ausweichen. Schul- und Kitaleitung haben den Verein unterstützt. Für Florian Tutsch, dessen Papa Gunnar zum Organisationsteam des Camps gehört, war es das erste Mal, dass er dabei sein durfte. Und der Siebenjährige schwärmt von dem Abenteuer, das für ihn und 29 andere Kinder vor knapp zwei Wochen begann.

Sport und Spiel im Feriencamp. Quelle: Rafael Noster

Seitdem haben die Kinder aufregende Tage verbracht. Es gab unter anderem eine Quizrallye durch Menz, eine Radtour zum Stechlinsee und einen Ausflug in den Tier- und Dinopark nach Germendorf. Am „Harry Potter Tag“ sind die Kinder in eine magische Zauberwelt abgetaucht und mussten viele knifflige Aufgaben lösen, um das Böse zu besiegen. An einem anderen Tag wurden Gesellschaftsspiele gebastelt. Jeder konnte einen großen Bilderrahmen mit Graffiti gestalten. „Mein größtes Erlebnis war ein zweitägiger Ausflug auf die Insel Rügen“, schreibt Florian. Nach einer Abkühlung in der Ostsee ging es mit dem Boot an den Kreidefelsen entlang und zum Hafen nach Saßnitz. Die schönste Überraschung aber sei der Besuch bei den Störtebeker-Festspielen gewesen.

Wieder zurück in Menz, ging es direkt weiter: Das DRK aus Gransee gestaltete zwei Tage rund um das Thema Erste Hilfe. Auf einer Nachtwanderung wurde ein Grillunfall nachgestellt und die Kinder mussten die Verletzten versorgen und Rettungswagen alarmieren – die dann auch wirklich mit viel Blaulicht kamen. Die Rettungssanitäter erklärten, was bei der weiteren Versorgung und beim Transport der Unfallopfer zu beachten ist. „Und irgendwie waren die zwölf Tage dann plötzlich vorbei – aber nicht ohne die große Abschluss-Spielshow“, so Florian. Dabei konnten er und die anderen den Erwachsenen zeigen, dass 30 Kinder viel mehr drauf haben als neun Betreuer. „Natürlich haben wir haushoch gewonnen und die in den 15 Spielen erkämpften Wasserbomben hagelten zum großen Finale auf die Betreuer nieder.“
Ein besonderer Dank des Vereins gilt neben den Verantwortlichen des Amtes der Elektrofirma Baumgart, dem Forstamt Stechlin, dem DRK und dem Busbetrieb Holger Krüger sowie den Betreuern Judith Klemm, Cordula Schlaugk, Dustin Kube, Jerome Reisener, Ludwig Skuras, Nino Reinbacher, Johannes Teubner, Gunnar Tutsch und Rafael Noster.

Von maz-online

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