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Gransee Von Burger bis Flammkuchen
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20:05 11.02.2020
Carina Maltry und Jiri Maagh freuen sich auf viele Gäste, die ihr gemütliches Bistro Growodo in Großwoltersdorf entdecken und ausprobieren möchten. Quelle: fotos: Bert Wittke/Uwe Halling
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Großwoltersdorf

Carina Maltry und Jiri Maagh machen einen glücklichen Eindruck. Und sie haben auch allen Grund dazu. Immer mehr Leute werden auf ihr Bistro aufmerksam und statten ihm einen Besuch ab. Inzwischen kann man sogar schon von Stammkundschaft reden, die immer wieder die Granseer Straße 70 in Großwoltersdorf ansteuert und es sich dort schmecken lässt.

Das Paar hat die alte frühere Dorfkneipe des Ortes zu neuem Leben erweckt und dort ein Bistro eingerichtet. Es nennt sich Growodo. Ein etwas gewöhnungsbedürftiger Name, der sich allerdings leicht erschließt: Growodo ist eine Verkürzung des relativ langen Ortsnamens Großwoltersdorf. „Die Einheimischen kürzen ihren Ortsnamen gerne mal ab“, sagt Jiri Maagh. Viele würden einfach nur Woltersdorf sagen. Growodo ist da sogar noch ein wenig spartanischer.

Die offizielle Eröffnungsfeier des Bistros ist für das Wochenende 29. Februar/1. März vorgesehen. Aber seit dem Jahreswechsel kann die neue gastronomische Einrichtung bereits an dem einen oder anderen Wochenende besucht werden. „Wir befinden uns quasi in einer Art Testlauf mit temporären Öffnungszeiten“, erklärt Jiri Maagh. Dabei wolle das Paar feststellen, ob alles für die Bewirtung der Gäste vorbereitet und ob das Arbeitspensum zu bewältigen ist. Ein Ergebnis dessen? „Wir brauchen noch Personal“, antwortet Carina Maltry. Gesucht würden Teilzeitkräfte für die Bereiche Service und Küche. Denn eines ist klar: Das Pärchen möchte die Angebotspalette mit Blick auf die Sommersaison weiter ausbauen. Bis dahin werde es natürlich auch feststehende Öffnungszeiten geben.

Chefin in der Küche ist Carina Maltry. Kochen war schon immer ihre große Leidenschaft. Eine ihrer ganz besonderen Spezialitäten ist Flammkuchen. Außerdem bäckt sie auch sehr gerne Kuchen, die natürlich ebenfalls im Growodo angeboten werden. Ziemlich neu auf den Angebotstafeln des Bistros sind Burger. Am letzten Januar-Wochenende wurden sie das erste Mal der Kundschaft serviert. Die Burger gibt es mit Rindfleisch, mit Wildfleisch und in vegetarischer Ausführung. Dass die Wirtsleute damit den Geschmack ihrer Gäste getroffen haben, beweist die Tatsache, dass bereits nach kurzer Zeit die Zutaten für den Rindfleischburger alle waren. Da zeige sich, wie sinnvoll der bereits erwähnte Testlauf ist. Was Zutaten für die Speisen und die Getränkeangebote betrifft, will das Paar so oft es geht regional einkaufen und auf Angebote aus der näheren Umgebung zurückgreifen.

Ein weiteres wichtiges Standbein des Bistros ist das Catering – sowohl für private Veranstaltungen, für Ferienunterkünfte und Seminarhäuser in der Region. Es ist aber auch möglich, die Feiern direkt in den Growodo-Räumlichkeiten auszurichten. Die ersten Buchungen, so Jiri Maagh, stünden bereits in den Auftragsbüchern.

Carina Maltry ist 31 Jahre und kommt aus Rheinland-Pfalz, der 38-jährige Jiri Maagh stammt aus Berlin. Sie hat Hotelfachfrau gelernt, er studierte Wirtschaftskommunikation. Eine Weiterbildung zu Veranstaltungskaufleuten brachte die zwei 2010 zusammen. Schnell entstand der Wunsch nach eigenen vier Wänden und einem gemeinsamen Projekt, mit dem sich der Lebensunterhalt bestreiten lässt. In Großwoltersdorf fand das Paar schließlich das, was es gesucht hatte. 2016 übernahmen sie die Gaststätte, die zuvor bereits viele Jahre nicht mehr genutzt worden war. In der ersten Etage des Hauses haben sich die Bistro-Betreiber eine Wohnung eingerichtet.

Im Bistro selber sieht alles sehr modern aus. Mit Ausnahme der Kachelöfen . Aber gerade die verleihen den Räumen etwas Urgemütliches, zumal sie voll funktionstüchtig sind. Wenn es draußen wieder wärmer wird, soll auch die Terrasse fertig sein, damit die Leute draußen sitzen und schlemmen können.

Jetzt freuen sich Carina Maltry und Jiri Maagh aber zunächst einmal auf das bevorstehende Wochenende. Dann wird nämlich am Sonnabend, 15. Februar, von 11.30 Uhr bis 21 Uhr, und am Sonntag, 16. Februar, von 11.30 Uhr bis 20 Uhr geöffnet sein. Doch nicht nur das: Weil am Freitag, 14. Februar, der Tag der Liebenden begangen wird, bietet das Growodo von 17 bis 21 Uhr ein „Valentins-Special“ an. Dabei werden zu den üblichen Gerichten und Getränken noch eine besondere Vorspeise, ein Dessert sowie ein Glas Sekt gereicht. Es empfiehlt sich, Plätze für diesen Tag vorzubestellen. Übrigens gibt es im Growodo auch immer Angebote für Veganer – auch am Valentinstag.

Von Bert Wittke

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