Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Hennigsdorf 550 Wohnungen sind möglich
Lokales Oberhavel Hennigsdorf 550 Wohnungen sind möglich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:05 23.11.2018
Die Garagen in der Hennigsdorfer Fontanesiedlung müssten für den Wohnungsbau weichen. Quelle: Enrico Kugler
Hennigsdorf

Wohnflächen sind in der Stahlstadt knapp, genau wie freie Wohnungen. Deshalb hat die SPD-Fraktion der Verwaltung Flächen vorgeschlagen, die als Standorte für Bauprojekte in Frage kommen könnten. Im Hauptausschuss am Donnerstag gab Daniel Stenger, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, eine Einschätzung ab, wie realistisch die Chancen sind, dass auf den einzelnen Flächen einmal Wohnungen entstehen könnten. Demnach ist mittel- bis langfristig der Bau von rund 550 möglich.

Am Standort Feldstraße/Krumme Straße seien 80 Geschosswohnungen möglich, allerdings müssten auch fünf Privateigentümer mitwirken. Der Standort werde bis 2024 als nutzbare Fläche eingeschätzt. Am Standort Neubrück/Stolpe Süd könnten indes bis zu 450 Wohnungen und bis zu 53 000 Quadratmeter Gewerbeflächen entstehen. Allerdings befindet sich der größte Teil der Flächen in privatem Besitz. Baurecht hat die Stadt bereits geschaffen, allerdings liegt die Umsetzung in der Hand der Privatleute. Im nördlichen Bereich der Fontanesiedlung wäre der Bau von etwa 20 Wohnungen möglich, allerdings müssten 112 Garagen abgerissen werden. Alleine für Kündigungen, Abriss und Entsorgung würden rund 100 000 Euro an Kosten anfallen. Die sei eher eine langfristig nutzbare Fläche, also bis zum Jahr 2029.

Auch die Eschenallee hatte die SPD als möglichen Standort vorgeschlagen, allerdings sieht das der Flächennutzungsplan nicht vor. Unter anderem sollen die vorhandenen Kleingärten hier dauerhaft gesichert werden.

Von Marco Paetzel

In den vergangenen Wochen häuften sich die Beschwerden über Post-Zulieferer in der Stahlstadt. Die Hennigsdorferin Stefanie Dietenhöfer etwa bekam ihr Paket nicht rechtzeitig, stattdessen lag es kaputt im Fahrradkorb einer entfernten Nachbarin.

26.11.2018

Höchstens 25 Millionen Euro soll die abgespeckte Variante des Hennigsdorfer Stadtbades kosten, das im Herbst 2023 eröffnen könnte. Sauna und Rutsche könnten später noch nachgerüstet werden. Die Stadtverordneten müssen nun grundsätzlich über das Projekt entscheiden.

25.11.2018

„Wir haben alle Hände voll zu tun“, sagt Bombardiers Betriebsratschef Volkmar Pohl über die Auslastung im Hennigsdorfer Werk. Dennoch müssen bis 2020 voraussichtlich knapp 400 Leute aus der Produktion gehen. Wen es trifft, das ist weiter unklar.

24.11.2018