Hennigsdorf: Befragung für Stadtbus-Linie verlängert
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Hennigsdorf: Befragung für Stadtbus-Linie verlängert

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14:06 10.04.2021
Eine Stadtbuslinie könnte für einige Bürger interessant sein.
Eine Stadtbuslinie könnte für einige Bürger interessant sein. Quelle: Marco Paetzel
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Hennigsdorf

Ende März startete die Stadt Hennigsdorf eine Umfrage zur Nutzung der städtischen Buslinien. Dazu erhielten 3000 Hennigsdorfer Haushalte, die per Zufallsstichprobe ermittelt wurden, mit der Post einen Fragebogen. Da das Ergebnis mit einem größeren Rücklauf noch repräsentativer ist, wird die Frist zur Einreichung der Fragebögen bis Montag, den 19. April 2021 verlängert, wie die Hennigsdorfer Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.

Ziel der Befragung ist es unter anderem die Inanspruchnahme der Busangebote zu analysieren und Umsteigebeziehungen zwischen den Buslinienverbindungen zu ermitteln. Im Ergebnis der Defizit- und Bedarfsanalyse sollen Maßnahmen zur Verbesserung des Busverkehrsangebots definiert werden. Bei der Umfrage werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, ihre Wege vor der Corona-Pandemie, also aus dem Jahr 2019, zu beschreiben. Dabei ist es unerheblich, ob der Busverkehr beziehungsweise Öffentlicher Personennahverkehr häufig, wenig oder nicht genutzt wurde. Die Teilnahme an der Umfrage ist selbstverständlich freiwillig und kostenfrei.

Wären die Bürger bereit, mehr zu zahlen?

In der Stadt Hennigsdorf sind zwar tagtäglich viele Busse unterwegs, doch bislang gibt es keine reine Stadtlinie. Wer von Nord nach Süd will, der muss im Zentrum umsteigen. Der Hauptausschuss der Stadt hatte auf Grundlage eines Antrages der Linken-Fraktion im vergangenen Jahr zugestimmt, dass die Stadt zunächst von einem externen Unternehmen Bedarfe und Defizite für eine Buslinie analysieren lässt. Damit sollen die Voraussetzungen für die zweite Stufe des Verfahrens, eine Machbarkeitsstudie, geschaffen werden.

Unter anderem wird in dem Fragebogen abgefragt, wo der Weg der Bürger beginnt und wo er endet. Ebenfalls wird unter anderem gefragt, wie wichtig den Befragten eine neue Stadtbuslinie wäre, die alle Gebiete umsteigfrei verbindet – auch bislang unerschlossene Gebiete. Ebenfalls wird gefragt, wie hoch die Fahrzeitverlängerung maximal wäre, verglichen mit einer Verbindung mit mindestens einem Umstieg. Auch wird die Frage gestellt, ob die Bürger bereit wären, hierfür einen erhöhten Preis zu zahlen.

Von MAZonline