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Hennigsdorf Betriebsrat pocht auf Erhalt des Bombardier-Standortes
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12:53 13.02.2020
Wie es mit den rund 2600 Beschäftigten in Hennigsdorf weitergeht, ist unklar. Quelle: Robert Roeske
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Hennigsdorf

Was die kolportierte Übernahme von Bombardier-Transportation durch den französischen Konzern Alstom angeht, so kann Volkmar Pohl, der Hennigsdorfer Betriebsratsvorsitzende, nur mit dem Kopf schütteln. „Wir wissen auch nicht mehr als das, was in der Presse steht“, erklärt Pohl. Sei aber etwas an der Übernahme dran, dann werde er auf Beschäftigungssicherung, Kompetenzerhalt und vor allem den Erhalt des traditionsreichen Hennigsdorfer Bombardier-Standortes pochen. „Das sind die drei zentralen Punkte, die wir im Fokus haben werden. Egal, was da kommen mag“, erklärt Volkmar Pohl.

Er fordert vom Bombardier-Management, endlich Klartext über die Zukunft zu sprechen und auch erklären, was aus den Beschäftigten und dem Standort werde. „Seit Wochen und Monaten hält sich das Unternehmen bedeckt, und hier bei uns brodelt die Gerüchteküche – von der Übernahme durch Alstom bis zur Übernahme durch Hitachi.“ Diese Situation sei schlimm, darunter würde auch die Stimmung bei den rund 2600 Beschäftigten im Hennigsdorfer Werk leiden.

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Volkmar Pohl kritisiert auch, dass die Verhandlungen zur Zukunft mit Bombardier nicht vorangehen würden. Im Dezember sei der Gesamtbetriebsrat von der deutschen Geschäftsführung aufgefordert worden, früher als geplant Verhandlungen zu einem weiterführenden Konzept aufzunehmen. „Leider sind diese Verhandlungen mit Verweis auf die laufenden Abstimmungen mit der kanadischen Konzernführung immer noch nicht in Gang gekommen“, kritisiert Volkmar Pohl. Der Gesamtbetriebsrat fordert unter anderem, betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen, alle Standorte zu erhalten sowie eine zukunftssichere Marktstrategie umzusetzen und Forschung und Entwicklung voranzutreiben.

Von Marco Paetzel

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